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Mauerpark: 39.000 Stimmen gegen die Bebauung

Dienstag, 17. März 2015 um 10:55

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Am Montag (16.03.2015) endete die Frist für Stellungennahmen zum Mauerpark-Bebauungsplan (1-64a VE). Die Mauerpark-Allianz übergab in einer bunten Aktion dem Bezirksstadtrat Carsten Spallek die gesammelten Einwände mit einem eindringlichen Appell, die Einwände der Bürger ernst zu nehmen.

Mit den gesammelten 39.000 Einwendungen gegen den Mauerpark-Bebauungsplan (1-64a VE) geht ein starkes Signal an den Bezirk Mitte und auch die Senatsverwaltung.
Es sind nicht wie von Senator Geisel angeführt Partikularinteressen einzellner Anwohner – es ist eine breite Ablehung in der Berliner Bevölkerung deutlich zum Ausdruck gekommen.

Nicht nur die beeindrucke Anzahl der Einwände, auch die inhaltlichen Begründungen sprechen deutlich gegen den Bebauungsplan-Entwurf 1-64a VE. Das Bezirksamt Mitte und die Senatsverwaltung werden sich nun mit den Einwendungen auseinander setzen müssen.

Am Donnerstag (19.03.2015) steht der Mauerpark-Bebauungsplan erneut auf der Tagesordnung der BVV-Mitte:
B-Plan Mauerpark – Der Bezirk bleibt verfahrensverantwortlich!
B-Plan Mauerpark demnächst nicht mehr in diesem Theater!?

In der Presse:
39.000 schriftliche Einwände – RBB-Abendschau 16.03.2015
39.000 Stimmen gegen die Bebauung – Berliner Zeitung 17.03.15
Bürger reichen Einwände gegen Mauerpark ein – ND 17.03.15

Foto oben: Hartmut Bräunlich

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Your Mauerpark needs you! Make your voice heard!

Sonntag, 1. März 2015 um 09:00

The Mauerpark is a place for people from all over the world,
but building tycoons just see it as prime land for development. 

Developers are planning to build over 700 apartments at the northern part of the Mauerpark.  The Freunde des Mauerparks e.V. are resolutely against developing the area to the north of the Gleimstrasse tunnel in the way proposed. We have only a few weeks to halt these development plans.

The Groth Group’s plans are unacceptable for many reasons:

  • The Mauerpark has become an important and popular place that is used for a diverse range of activities. It needs room to breathe and so do the people who live near it. We must preserve green space that is vital to the quality of life in our neighborhood.
  • Moritzhof city farm is both educational and fun and is much loved by local children and adolescents. The proposed development will completely overshadow the farm and its surrounding area.
  • A roundabout on Gleimstrasse providing access to the new housing would cause further traffic chaos and have a very negative impact on residents.

Please spend 5 minutes to tell the planning authorities that you object!

Register your support for the Mauerpark and write a formal objection to these development plans.  The Borough authorities are obliged to look at each objection.

You can submit your objections online or write them at our information stand. If you don’t speak German, write in your own language but be sure to copy these words as your title:  “Bebauungsplan-1-64a VE – Einwendung
 

Write a formal objection

 

Guidance notes for non-German speakers:
Ihre Stellungnahme : Write your objections in this box
Ihr Name: Write your full name
Straße, Hausnummer: Your street address
PLZ Ort: City/town and zip/post code, country
Ihre E-Mail-Adresse: Email address
Giving your email and street address will oblige the authorities to tell you the outcome.

 

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Nimm dir einen Moment Zeit für den Mauerpark

Montag, 16. Februar 2015 um 09:00

Viele Gründe sprechen gegen die Baupläne der Groth Gruppe

Die Freunde des Mauerparks lehnen die Bebauung der gesamten Fläche nördlich des Gleimtunnels durch die Groth Gruppe entschieden ab! Der Mauerpark braucht Luft zum Atmen und für kulturelles Treiben, auch nördlich des Gleimtunnels.

Bebauungsplan-Entwurf-1-64a-VE

Legt mit uns Einspruch gegen den Bebauungsplan-Entwurf 1-64a VE ein! Vier Wochen lang, vom 16. Februar bis zum 16. März habt Ihr die Gelegenheit dazu.

Nehmt Euch noch heute ein paar Minuten Zeit, um eine Einwendung online zu formulieren und gleich abzuschicken.

Informationen und Tipps für deine Einwendung
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von Mauerpark Redaktion

Groth und Spallek freuen sich und wir uns mit ihnen!

Mittwoch, 7. Januar 2015 um 20:34

Hurra, wir sind eingeladen!

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Zur Informationsveranstaltung Mauerparkbebauung
am 20. Januar 2015 um 18 Uhr
in der Ernst-Reuter-Oberschule

Wir dürfen uns glücklich schätzen, wir Bürgerinnen und Bürger rund um den Mauerpark und auch von anderswo!

Denn am 20. Januar sind wir von unserem Baulöwen Groth und Bezirksstadtrat Spallek zu einer Informationsveranstaltung über die von ihnen gewünschte Bebauung nördlich des Gleimtunnels eingeladen. Und dies geschieht, obgleich sich die Auslegung des Bebauungsplanes 1-64a immer weiter verschiebt. Und wir werden fragen dürfen, man freut sich auf uns!

Bei so viel Liebe, möchte man da noch Fragen stellen anstatt darauf zu vertrauen, dass es eine schöne und stattliche Vollbebauung wird?

Denn angesichts der Wohnungsnot ist es wohl selbstverständlich, dass uns ein einheitlicher durchgehender Häuserteppich vom Brunnenviertel bis in das Gleimviertel beschert wird. Und wollen wir denn nicht, dass wir das Experiment einer ganz engen Lebensgemeinschaft zwischen Pferd, Schwein und Mensch an der Jugendfarm Moritzhof erleben dürfen? Brauchen wir eigentlich eine Grünverbindung durch den ganzen Mauerpark bis nach Pankow? Und warum denn eine Kaltluftschneise, wenn uns doch die Groth´sche Bebauung einen herrlich abgeschlossenen Wohnriegel zur Bahntrasse beschert, der uns wenig Luft, aber kaum noch Geräusche der Bahn vernehmen lässt?

Sicher wird auch die Zufahrt vor dem Gleimtunnel hinauf zum neuen Wohnquartier flüssigen Verkehr begünstigen, man braucht ja nur die liebliche Gleimoase dafür zu opfern. Und viele Wohnungssuchende werden die Hoffnung haben, dass dort auf der Brache in großem Umfang ganz preiswertes Wohnen sein wird. Vielleicht siedelt sich deswegen sogar eine Genossenschaft an.

Also, haben wir noch Fragen? Ganz entschieden, ja!

Wir trauen dem Braten nicht, von dem uns am 20. Januar eine Kostprobe geboten werden soll. Wir wissen, dass dort, wo Groth auf dem Etikett steht, auch echter Groth durchgesetzt werden soll. Das war schon immer so. Bauen muss sich für Groth lohnen. So ist die Informationsveranstaltung kein Entgegenkommen an die Bürger und Bürgerinnen – nur eine vorgetäuschte Geste, eine Beruhigungspille.

Mit der plötzlichen Abkehr des Bezirks Mitte von dem tragfähigen Kompromiss einer sozial gemischten Teilbebauung, der im April 2012 in der BVV noch eine breite Mehrheit hatte, ist das Vertrauen in eine Dialogbereitschaft mit den Bürgern erschüttert. Und der sodann zwischen Investor, dem Senat und Bezirk Mitte geheim verhandelte Städtebauliche Vertrag entmündigt uns nun ganz. Denn entweder, Groth darf bauen, wie er will. Darf er aber nicht, rollen auf das Land Berlin, pardon: uns Steuerzahler, millionenschwere Ersatzforderungen zu. Wie nennt man so eine Knebelung?

Aber auch, wenn die Informationsveranstaltung nicht den Hauch einer Bürgerbeteiligung hat – sie ist ja mit dem Städtebaulichen Vertrag gestorben.

Wir gehen alle hin zur:
Informationsveranstaltung am 20. Januar 2015 um 18 Uhr
Ernst-Reuter-Oberschule, Stralsunder Str.57, 13355 Berlin

Weitere Infos: Offizielle Einladung – wir freuen uns auf Sie!

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von Rainer Krüger

Workshop zum geplanten Mischwasser-Speicher

Sonntag, 7. Dezember 2014 um 21:26

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Workshop zum geplanten Mischwasser-Speicher im Mauerpark
Wo: Kieztreff Gleimviertel (Kopenhagener Str. 50)
Wann: Donnerstag, den 11.12.2014 um 19 Uhr


Bereits im September 2013 hatten das Bezirksamt Pankow, die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt sowie die Berliner Wasserbetriebe das Vorhaben „Bau eines Abwasserspeichers unter dem Mauerpark zwischen Gleim- und Eberswalder Straße“ im Rahmen einer Informationsveranstaltung vorgestellt. Die Bürger und Initiativen waren alles andere als begeistert und so nahm sich auch die BVV-Pankow des umstrittenen Themas an.

Von der BVV beauftragt, lud der Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Jens-Holger Kirchner (Bü90/Grüne), ein Jahr später Senatsverwaltung, Wasserbetriebe und interessierte Bürger ins Haus der Sinne zu einer Infoveranstaltung. In der darauf folgende Diskussion machten die Bürger erneut ihren Unmut über die Art und Weise der Planung deutlich.

Als dritter Anlauf folgt nun am 11.12. um 19 Uhr eine Veranstaltung mit „Werkstattcharakter“. Fragen der Bürgerinnen und Bürger sollen hierbei geklärt und Anregungen in den weiteren Planungen berücksichtigt werden.

Die Freunde des Mauerparks e.V.  regen an, dass auf dieser Veranstaltung alle Planungsvarianten und deren Auswirkungen auf den Mauerpark und die umliegenden Kieze offen diskutiert werden. Die Wasserbetriebe wären dabei gut beraten, wenn ihre weiteren Planungen neben finanziellen und abwasser-spezifischen Aspekten verstärkt die Interessen der Parknutzer und Anlieger berücksichtigen.

Foto oben: Machbarkeitsstudie, P2MBerlin

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von Mauerpark Redaktion
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Mauerpark: Das Groth-Imperium schlägt zurück

Freitag, 17. Oktober 2014 um 15:48

Mit 60.000 Imagebroschüren will Groth die Bürger überzeugen

Investor Klaus Groth (CDU) hatte Stadtrat Carsten Spallek (CDU) in den Ring geschickt, um am 17. Oktober 2014 die Presse über seine Baupläne zu informieren.

Neben den Vertretern der Presse waren auch Vertreter der Bürgerinitiativen gekommen, um sich über den aktuellen Stand der Planung zu informieren. Diese ungeladenen Bürger waren dem Stadtrat sichtlich ein Dorn im Auge und er bat sie vor Beginn der Veranstaltung den Raum zu verlassen. Erst durch die Intervention der Pressevertreter lies sich der Stadtrat umstimmen und die Bürger durften bleiben – unter der Maßgabe zu schweigen.

Die Neuigkeiten zum Bauplan erläuterte der Stadtrat anhand der frisch gedruckten Image-Broschüre der Groth-Gruppe. Die Broschüre, im frisch-grünen, basisdemokratischen Look soll in den nächsten Tagen in einer Auflage von 60.000 Stück Anwohner und Interessierte über die geplante Bebauung aufklären – unter dem Titel “Der Mauerpark gewinnt – eine Initiative der Groth-Gruppe”.

Und es gibt tatsächlich Überraschungen die es zu erklären gilt:
Statt bislang 530 Wohnungen sollen 650 Wohnungen entstehen

Mit dem Bauen möchte die Groth-Gruppe schon im Frühjahr 2015 starten. Dieses Ziel hält selbst der Stadtrat für “ambitioniert”, zumal die für Ende November geplante Auslegung mit der dazugehörigen Auswertung und Debatte in der BVV-Mitte einige Monate in Anspruch nehmen dürften.

Bei der Auslegung Ende November erhalten dann formal die Bürger Gelegenheit, der Bezirksverordnetenversammlung und dem Bezirksamt wichtige Denkanstösse mit auf den Weg zu geben.

Es bleibt zu hoffen, dass sich die Bezirksverordneten die Baupläne nochmals genauer anschauen – unbeeindruckt von Fraktionszwängen oder Schadensersatzdrohnungen – bevor sie sich entscheiden.

Stadtrat Carsten Spallek rechnet mit “sehr vielen Einwendungen” – in dieser Hinsicht sollte man ihn nicht enttäuschen. Und er rechnet auch mit einer juristischen Auseinandersetzung im Nachgang, auch hier dürft seine Erwartung wohl in Erfüllung gehen.

25 Jahre nach dem Mauerfall ist der Mauerpark noch immer nicht vollendet.

Aber nehmen wir uns an dieser Stelle ruhig ein Beispiel an der Geschichte: Bürger lassen sich nicht für immer täuschen, einschüchtern oder aussperren. Es gibt immer wieder Momente in denen auch scheinbar unveränderbare Machtsysteme von neuen Ideen und Perspektiven abgelöst werden.

Die Freunde des Mauerparks und die Mauerpark-Allianz werden sich unbeeindruckt vom Geschäftsgebaren der Groth-Gruppe für einen Paradigmenwechsel in der Stadtentwicklungspolitik einsetzen.

In der Presse:
120 Wohnung mehr am Mauerpark – PBN – 17.10.2014
Bürgerbegehren am Mauerpark – Berliner Zeitung – 17.10.2014
Mauerpark: B-Plan reif für die Ablage! #1 – PAZ – 16.10.2014
Mauerpark: Mehr Wohnungen – Prenzlberger Stimme 17.10.2014

von Alexander Puell

Der Flohmarkt am Mauerpark lebt wieder auf

Sonntag, 12. Oktober 2014 um 20:00

Schwieriges Ende – gelungener Neustart

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Zehn Jahre lang hatte der Flohmarkt am Mauerpark Erfolgsgeschichte geschrieben. Flohmarktbetreiber Murat Ayvaz, Lars Herting und Oliver Lüdicke hatten einen Flohmarkt mit Trödel, anspruchsvolleren kunsthandwerklichen Produkten und eingestreuter Gastronomie entwickelt. Dieser gewann bald großes Interesse in Berlin und ist weit darüber hinaus in aller Welt bekannt.

Doch die Erfolgsgeschichte hinterließ auch Spuren des Verschleißes. Querelen der Betreiber mit Hausmeister, Verwaltung und einigen Händlern führten schließlich zur Kündigung der Betreiber durch den Flächeneigentümer.

Die Befürchtungen, der Flohmarkt könnte zeitweise seine Tore schließen, erwiesen sich als unbegründet. Der Eigentümer der Fläche, die CA Immo Berlin, hat unter hohem Aufwand ein transparentes und faires Auswahlverfahren unter zunächst zwölf Bewerbern auf den Weg gebracht. Die Seite der Bürgerinnen und Bürger war durch zwei Sprecher der „Bürgerwerkstatt Mauerpark Fertigstellen“ an der Auswahl aktiv beteiligt.

Auf der ganztägigen Auswahlsitzung am 31. Juli mit Vertretern der CA Immo, des Stadtentwicklungssenats, der Bezirke Mitte und Pankow und der Grün Berlin Stiftung gab es nach einem mehrstufigen Verfahren ein einstimmiges Urteil: Die beiden bekannten Berliner Marktbetreiber Nikolaus Fink und Rainer Perske wurden nach erfolgreicher Präsentation gleichrangig auf den ersten Platz gesetzt. Die bisherigen Betreiber des Flohmarkts waren zwar auch in die Endrunde gekommen, hatten aber auf die obligatorische Präsentation verzichtet und stattdessen eine Protesterklärung abgegeben. Marktbetreiber Nikolaus Fink zog im September im Hinblick auf sein Engagement am SOLOH Market, dem Neuen Markt am Südstern und den sieben Wochenmärkten in Neukölln, seine Bewerbung zurück.

Unter der Regie der Marktverwaltung Rainer Perske hat der Flohmarkt im Mauerpark im Oktober ohne Unterbrechung nach dem Betreiberwechsel bei strahlendem Sonnenschein und großem Interesse stattgefunden.

Für die meisten Besucher wird der Betreiberwechsel kaum spürbar gewesen sein – die Atmosphäre war gewohnt freundlich und international. Für regelmäßige Besucher haben sich sicher einige wichtige Verbesserungen gezeigt: ein großzügiger Eingangsbereich, breitere Marktgassen, eine neue Toilettenanlage und ein präsentes Marktteam, unterstützt von Sanitätern und Ordnern.

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Für die meisten Händler war spätestens mit dem ersten Markttag endgültig sicher, dass sie wieder einen festen Platz auf dem beliebten Markt bekommen können. Das ist für viele Händler sehr wichtig, denn sie sind von den Einnahmen wirtschaftlich abhängig. So hatte Marktbetreiber Perske im Vorfeld den Kontakt zu den Händlern gesucht und mit ihnen einen nahtlosen Übergang geregelt.

Sogar die ehemaligen Flohmarkt-Betreiber haben wieder einen festen Platz auf dem neuen Markt: Murat Ayvaz organisiert u.a. den Aufbau von Buden und Lars Herting und Oliver Lüdicke sind mit einigen Ständen auf dem Flohmarkt präsent.

Es bleibt zu hoffen, dass der Flohmarkt am Mauerpark nach dieser schwierigen Zeit nun wieder eine gute Basis für eine weitere Erfolgsgeschichte hat und in Zukunft seinen Besuchern nicht nur den Charme des Mauerparks, sondern auch seine Kernbotschaft näherbringt:

Dort wo früher Mauern die Menschen trennten, ist nun ein Ort der Begegnung entstanden.

Aus der Presse:
Flohmarkt Mauerpark unter neuer Regie – PAZ 7. 10. 2014
Markt soll sicherer und sauberer werden – Berliner Woche 15.09.2014
Flohmarkt soll sauberer werden – Berliner Zeitung 09.09.2014

von Mauerpark Redaktion
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Infoveranstaltung: Abwasser-Speicher im Mauerpark

Mittwoch, 27. August 2014 um 12:05

stauraumkanal

Bereits im September 2013 hatten das Bezirksamt Pankow, die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt sowie die Berliner Wasserbetriebe das Vorhaben „Bau eines Abwasserspeichers unter dem Mauerpark zwischen Gleim- und Eberswalder Straße“ im Rahmen einer Informationsveranstaltung vorgestellt.

Die betroffenen Anwohner und Initiativen waren alles andere als begeistert und so nahm sich auch die BVV-Pankow des umstrittenen Themas an.

Nun, ein Jahr später, sollen die Anwohner, Parkbesucher und Gewerbetreibende erneut über den aktuellen Planungstand informiert werden.

Dazu laden der Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Jens-Holger Kirchner (Bü90/Grüne), die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, die Berliner Wasserbetriebe und der Bürgerverein Gleimviertel alle Interessierten  zu einer Infoveranstaltung am Dienstag, dem 9. September 2014 von 19 Uhr, ins Haus der Sinne, Ystader Straße 10, 10437 Berlin (Nähe U/S-Bahnhof Schönhauser Allee), ein.

Informationsveranstaltung zum Planungsstand
Dienstag, dem 9. September 2014 von 19 Uhr
Haus der Sinne, Ystader Straße 10, 10437 Berlin

Foto oben: © Hasselmann GmbH

von Mauerpark Redaktion
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