Archiv für die Kategorie 'Planung'

Jahnsportpark: Inklusion bedeutet Bürgerbeteiligung

Donnerstag, 27. Februar 2020 um 12:51

Die Freunde des Mauerparks e.V. begrüßen ausdrücklich, dass die Senatsverwaltung eine informelle Sportnutzung, den Breitensport und vor allem Inklusion an diesem Standort verstetigen und stärken will.

In Zusammenhang mit der aktuellen Online-Befragung ist eine Machbarkeitsstudie, die den bisherigen Planungen zugrunde liegt, mit veröffentlicht worden. Wir sehen darin einen wichtigen ersten Schritt zu mehr Transparenz. Leider ist die Studie für ein Fachpublikum geschrieben und für die breite Öffentlichkeit nicht gut verständlich. Wir bitten darum, im Sinne einer echten Beteiligung der Bürger bei den weiteren Planungsschritten auf Verständlichkeit zu achten. 

Mit völligem Unverständnis nehmen wir zu Kenntnis, dass die Sportverwaltung bei der Planung des neuen Zweitliga Fußball tauglichen Stadions im Gegensatz zum restlichen Sportpark bisher kein Beteiligungsverfahren anstrebt, ja sogar einen privaten Betreiber in Betracht zieht.

Die Online-Umfrage nimmt keinerlei Bezug auf die aktuellen Pläne zum großen Stadion, obwohl die möglichen Auswirkungen auf die Nutzer des Sportparks und die Auswirkungen auf die Nachbarschaft ganz wichtige Aspekte sind. 

Über den Sinn und Unsinn dieses Stadions möchten Sportverwaltung und -funktionäre anscheinend ganz allein bestimmen. Sie fühlen sich offensichtlich auch bislang nicht bemüßigt, die Kriterien und Erwägungen für den Standortwahl öffentlich darzulegen.

Die Frage, ob ein neues Stadion in der geplanten Größe an diesem Standort sinnvoll bzw. planungsrechtlich überhaupt möglich ist, muss geklärt werden, bevor das historische Stadion angerissen werden kann. Diese wichtige Frage richtet sich an die gesamte Stadtgesellschaft, nicht nur an einen kleinen Kreis aus Sportverwaltung und -funktionären.

Wir werden diese Hinterzimmerpolitik nicht akzeptieren und uns aktiv für eine umfangreiche Bürgerbeteiligung auch beim großen Stadion einsetzen.

Die Freunde des Mauerpark e.V. fordern:

  • Nachhaltigkeit darf in unserer Stadt nicht nur Lippenbekenntnis sein. Der Erhalt des wertvollen Baumbestandes muss zum Schutz des Stadtklimas und der Artenvielfalt bei allen Planungen hohe Priorität haben. Alle Nachhaltigkeitsaspekte müssen transparent berücksichtigt werden.
  • Bei allen weiteren Planungsschritten und Bauabschnitten müssen die Anwohner aktiv eingebunden werden. Eine umfangreiche und transparente Bürgerbeteiligung bei der Neugestaltung des Jahn-Sport-Parks – auch für das große Stadion ist zwingend erforderlich.
  • Jegliche kommerzielle Nutzung des Sportparks muss ausgeschlossen sein, das große Stadion darf nicht an einen privater Betreiber gehen.

 

Weitere Informationen:

 

In der Presse:

Anwohner wollen Bäume retten – Tagesspiegel 16.3.20
Fallen im Jahn-Sportpark bald die Bäume? – RBB24 10.03.2020
Jede Menge Zoff ums neue Jahn-Stadion – Berliner Abendblatt 5.3.
Wladimir Kaminer kämpft für die Bäume – Berliner Zeitung 29.2.20
Die Baumschützer von Prenzlauer Berg – PBN 28.2.20
Senat verteidigt Fällungen im Jahn-Sportpark – Tagesspiegel 27.2.20
Wladimir Kaminer gegen Rodung im Jahn Park – Morgenpost 26.2.20
Protest gegen Abholzung – Tagesspiegel 20.2.20

 

 

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Mauerpark-Erweiterung: Bebauungsplan ausgelegt

Dienstag, 24. September 2019 um 15:46

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen hat den Entwurf des Bebauungsplans 3-64 für die Erweiterungsfläche des Mauerparks ausgelegt.

Wieso brauchen wir einen Bebauungsplan für einen Park?

Wesentliches Ziel des Mauerpark-Bebauungsplans 3-64 ist die planungsrechtliche Sicherung einer öffentlichen Parkanlage zur Erweiterung des bestehenden Mauerparks, einschließlich eines öffentlichen Kinderspielplatzes und eines Parkkulturzentrums. Die bestehende Flohmarktnutzung und die vorhandene gastronomische Nutzung sollen bestandsorientiert planungsrechtlich gesichert werden.

Wie kann ich mich informieren und beteiligen?

Vom 23. September bis einschließlich 25. Oktober 2019 können Stellungnahmen zum Bebauungsplanentwurf 3-64 abgeben werden.

Alle Pläne, Gutachten, Unterlagen und weitere Infos gibt es Online:

Mauerpark Bebauungsplan 3-64

 

 

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Mauerpark: Nach letzten Schächten ist bald Schicht

Freitag, 16. August 2019 um 13:35

Hochdruckinjektionen machen nassen Boden fest

Für das 2018 im Tunnelvortrieb errichtete Tunnelbauwerk wurden sowohl an der Bernauer als auch an der Gleimstraße Verbindungen zur Kanalisation geschaffen. Damit konnten auch die Straßenbahngleise in der Bernauer Straße wieder in ihre ursprüngliche Trasse rückverlegt werden. Dies war am 12. August abgeschlossen.

In der Schwedter Straße haben die BWB bisher acht Lüftungs- und Reinigungsschächte zum Scheitel des Stauraumkanals fertiggestellt. Jetzt beginnen die BWB mit dem Bau von fünf Einsteigschächten, die seitlich zum „Tunnel“ an dessen Fuß reichen. Aufgrund des stark nachdrückenden Schichtenwassers muss dafür der Boden in dem Bereich der geplanten Baugruben mit Hilfe von Betonsuspension im Düsenstrahlverfahren verfestigt werden. Von der auf der Schwedter Straße umzäunten Baustelleneinrichtung aus können jeweils zwei Schächte errichtet werden. Diese Technik wird also bis Mitte November zweimal umgesetzt.

Gemeinsam mit der GrünBerlin wird Eingang wiederhergestellt

Die Pflasterung der Schwedter Straße folgt diesen Schachtbaustellen. Ziel ist es, bis November die Straße bis etwa zur Höhe des Amphitheaters mit den alten Pflastersteinen so erneuert zu haben, wie sich die Straße vor unseren Arbeiten gezeigt hat. In etwa zeitgleich ist auch der Rückbau der asphaltierten Umfahrung und die Rasenerneuerung und die Wiederherstellung der Wiesenböschungen im Park geplant.

Bis Weihnachten wollen die BWB auch die Bauarbeiten für das Entleerungspumpwerk an der Gleimstraße abschließen, sodass dann sowohl der Fußweg Schwedter Straße als auch der Gleimtunnel wieder frei sind. Ende Dezember wollen die BWB die Bauplatz-Flächen an die Grün Berlin GmbH zur Wiederherstellung der Treppenanlage am Parkeingang Bernauer Straße einschließlich Baumpflanzungen und Rasenerneuerung übergeben. Bereits vorher werden die BWB den großen Granitblock wieder an seinen gewohnten Standort heben und daneben die bei den Arbeiten gefundene Panzersperre für ein zu gestaltendes „historisches Fenster“ platzieren.

Weitere Informationen: www.bwb.de/mauerpark

Quelle: Anwohnerinformation vom 16.8.19, Berliner Wasserbetriebe

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Geschichte bewahren – Pflasterstrasse erhalten!

Freitag, 24. Mai 2019 um 10:27

Die Freunde des Mauerparks fordern den dauerhaften Erhalt des vorhandenen Großsteinpflaster-Belages in seiner überwiegend unangetasteten, 130 Jahre alten, hochwertigen und nachhaltigen Bauqualität. Sowohl in ihrem Verlauf wie auch in ihrem Erscheinungsbild ist diese Straße als stummer Zeitzeuge unentbehrlich.

Vorschläge für die Zugänglichkeit für Alle

Da inzwischen weiterführenden Überlegungen zur Zugänglichkeit von Teilbereichen des gesamten, zukünftigen Mauerparks diskutiert werden, möchten wir dazu Stellung zu nehmen.

Einer unserer Grundwerte für den Mauerpark ist Inklusion. Daher begrüßen wir selbstverständlich den Versuch, möglichst viele Flächen für alle NutzerInnen zugänglich zu machen. Wir können jedoch den Vorschlag, die Pflasterstraße selber als glatte Fläche beziehungsweise als schnelle Radverbindung umzugestalten auf keinen Fall gutheißen.

Baukünstlerische und historische Aspekte

Die in Lage und Material in ursprünglicher Fassung mit hellen und rötlichen Granit-Reihensteinpflaster eng gefügten, vorhandenen Wegefläche mit hoher und dauerhafter baulicher Qualität steht für die geschichtliche Aussage des Parks als zeitlich erste Schicht der Bahnhofs-Zeit. Sie ist von hohem ästhetischem Reiz in ihrer handwerklich hergestellten, überlieferten Original-Fassung. Die Ebenheit der Pflaster-Oberfläche ist für Berliner Verhältnisse sehr hoch, ohne dass größere Reparaturen ausgeführt wurden. Die geschichtliche Erlebbarkeit des Mauerweges für interessierte Besucher und diese Besonderheit des Wegebelages an gerade diesem Ort des ehemals mit Sand überschüttetm Grenzbereiches muss erhalten bleiben.

Aspekte der Nutzbarkeit

Bisher hat sich gezeigt, dass gerade wegen der etwas rauhen Befahrbarkeit hier Konflikt-Situationen zwischen Radfahrern und Fußgängern sowie Personen mit eingeschränkter Mobilität eher selten aufgetreten sind (gebremste Geschwindigkeit, schlechte Befahrbarkeit für E-Roller und Skater).
Daher würde jede Glättung den Vorrang der Fußgänger beeinträchtigen und eher zur Schaffung von Konflikten statt zu ihrere Lösung führen. Der parallel zur Pflasterstraße verlaufende Gehweg oberhalb des Bordsteins ist durch fehlende Pflege und die Bauarbeiten der Berliner Wasserbetriebe stark zerstört, könnte aber nach Wiederherstellung mit dauerhafter Wegedecke eine barrierefreie Durchwegung sowie Zugänglichkeit zur geschichtsträchtigen Pflasterstraße wie auch zum Kulturangebot im Amphi-Theater gewährleisten. Die 2020 fertigzustellende Erweiterungsfläche wird mehrere Möglichkeiten der „Berollbarkeit“ auf ebenen Oberflächen bieten.

Die Freunde des Mauerparks werden sich auch über den Rahmen der Machbarkeitsstudie für den Denkmalschutz im Mauerpark einsetzen und hoffen einen behutsamen Umgang mit Bestand und historischen Elementen im Mauerpark.

 

Weitere Infos und Hintergründe:
Machbarkeitsstudie zur Aufwertung des Mauerparks
Fazit der Bürgervereine zur Pflasterstrasse (2005)
Vernunft setzt sich durch (2005)

In der Presse:
Wird der Mauerpark zur Radrennstrecke? – Tagesspiegel 23.5.2019
ADFC schlägt Kompromiss für Radweg vor – Tagesspiegel 29.5.2019
Pflaster könnte Radweg weichen – Morgenpost 29.5.2019
Umweltverbände und Fußgänger warnen vor Radschnellwegen – Morgenpost 6.6.2019

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Öffentliche Präsentation der Machbarkeitsstudie

Dienstag, 14. Mai 2019 um 13:33

Um die Aufenthaltsqualität und Nutzbarkeit des bestehenden Mauerparks in Zukunft zu verbessern, wurde eine Machbarkeitsstudie erarbeitet, in die die Anregungen der Online-Befragung und des öffentlichen Parkspaziergangs sowie Interviews mit Anrainern und Akteuren eingeflossen sind.

Die Studie wird durch Fördermittel aus dem Förderprogramm „Zukunft Stadtgrün“ finanziert und durch die landeseigene Grün Berlin Stiftung in enger Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Pankow und der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz erarbeitet.

Wann: 20. Mai 2019, 17:30 – 20:00 Uhr
Wo: Olaf-Palme-Zentrum, Demminer Str. 28, 13355 Berlin

Weitere Infos: www.berlin.de/sen/uvk/presse/pressemitteilungen
Machbarkeitsstudie zum Download: gruen-berlin.de/mauerpark/

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Bezirksamt entscheidet: Musik gehört in Mauerpark

Dienstag, 7. Mai 2019 um 16:34

Ein halbes Jahr, nachdem die Kulturgemeinschaft Mauerpark den “Runden Tisch Mauerpark” initiiert hatte, legt nun der Bezirksbürgermeister Sören Benn (Die Linke) neue Parkregeln vor:

www.berlin.de/ba-pankow/aktuelles/pressemitteilungen

In vielen und mühsamen Gespräche am Runden Tisch hatten Anwohner, Musiker, Initiativen und Verwaltungsfachleute darüber diskutiert, wie die Kultur im Park und das Ruhebedürfnis der Anwohner miteinander in Einklang gebracht werden können.

SaveMauerpark, die als Initiative Musikern und Anwohnern vertreten, hatte umfangreiche Vorschläge gemacht. Die Petition der Initiative sammelte bis heute über 8500 Unterschriften, viele davon von Berlinern und von Nachbarn der umliegenden Kieze.

Die „Anti-Lärm“ Bürgerinitiative, die sich gebildet hatte, um betroffene Anwohner zu vertreten, hatte in den vielen Monaten den Runden Tisch nur verhalten genutzt, Kompromissvorschläge mehrfach blockiert und dem Bezirksamt sogar mit Klagen gedroht.

Der Bezirksbürgermeister hat nun seine Autorität in die Waagschale geworfen, um für die Saison 2019 praktikable und versöhnliche Lösungen zu finden.

Die neue Regelung für Musik wägt die Interessen der Anwohner wie des Kulturstandortes ab und bietet einen praktischen Rahmen für das laufende Jahr. Die Freunde des Mauerparks begrüssen die Regelung und werden das Bezirk Pankow gemeinsam mit der Kulturgemeinschaft Mauerpark bei der Umsetzung tatkräftig unterstützen.

Der Runde Tisch Mauerpark hat letztendlich eine dringend nötige Klärung bewirken können und wird auch weiterhin eine Plattform sein, auf der zusammen mit allen Akteuren praktikable Lösungen für auftretende Probleme erarbeitet werden können. Mit dem von allen eingebrachten Engagement ist es möglich Lösungen auch in schwierigen Interessenlagen zu finden.

Die Freunde des Mauerpark sind erleichtert, dass mit den nun für die Strassenmusik gefundene Regeln die Musik im Mauerpark (maßvoll) weiter spielen kann. Der Mauerpark kann sich als Kulturstandort weiterentwickeln und sein besonderen Charakter als sozio-kultureller Begegnungsort erhalten bleiben.

 

In der Presse:
Neue Regeln für den Mauerpark – Berliner Zeitung 8.5.2019
Neue Regel: Musik im Mauerpark… – Morgenpost 8.5.2019
Jauchzet gen Osten – Süddeutsche Zeitung 8.5.2019
Bezirksamt verkündet Mauerpark-Regeln – Prenzlberger-Stimme 8.5.
Singen Sie bitte in Richtung Osten! – RBB24 8.5.2019
Gesungen werden darf nur noch gen Osten – Tagesspiegel 8.5.2019

 

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Mitmachen: Online-Befragung zum Mauerpark

Freitag, 10. August 2018 um 20:00

Kaum eine Parkanlage wird so mit dem Berliner Lebensgefühl verbunden wie der Mauerpark im ehemaligen Grenzgebiet zwischen Ost- und Westberlin. Täglich nutzen mehrere Tausend Menschen den Park, gerade an den Wochenenden und im Sommer. Durch die besondere stadtkulturelle Identität ist der Park auch bei den Berlin-Touristen sehr beliebt.

Die intensive Nutzung des Parks hinterlässt inzwischen deutliche Spuren. Zu einer Entlastung für die Parkbesuchenden werden die etwa sieben Hektar Mauerpark-Erweiterungsfläche führen, die voraussichtlich ab 2020 zur Verfügung stehen.

Aus Fördermitteln des Programms „Zukunft Stadtgrün“ werden zusätzlich die bestehenden Grünflächen bis 2022 modernisiert, damit der Park auch künftig den steigenden Ansprüchen gewachsen ist.

Im ersten Schritt werden dazu in einer Machbarkeitsstudie mögliche Maßnahmen zur besseren Nutzbarkeit und Aufenthaltsqualität des Mauerparks erarbeitet. Hierzu können Anwohnende und die interessierte Öffentlichkeit ihre Ideen, Anregungen und Wünsche in einer Online-Befragung einbringen. Die Befragung läuft bis zum 21. September 2018.

Online Befragung
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Baustart für Stauraumkanal unterm Mauerpark

Mittwoch, 1. November 2017 um 16:06

Die Arbeiten für den Bau des Stauraumkanals unter dem Mauerpark beginnen jetzt. Der Tunnel unter der Schwedter Straße – dem gepflasterten Weg durch den Park – soll künftig bei starkem Regen 7.400 Kubikmeter Abwasser speichern und so Panke und Spree vor Verunreinigungen schützen.

In der ersten Bauphase vom 6. bis 21. November 2017 werden an der künftigen Startbaugrube für die Tunnelbohrmaschine an der Bernauer Straße zwei Gehwegüberfahrten hergestellt. Dafür werden in der Bernauer Straße in Richtung Westen eine Fahrspur gesperrt und der Gehweg vor dem Mauerpark auf drei Meter Breite verkleinert, sodass er für 15 Tage von Fußgängern und Radfahrern gemeinsam genutzt werden muss.

Parkzugang beiderseits der Baustelle möglich

In der zweiten Bauphase vom 22. November 2017 bis Ende April 2018 wird der Bauplatz für den Tunnelvortrieb mit der fast elf Meter tiefen Startbaugrube vorbereitet. Dazu werden die Treppenstufen sowie der Podest im Bereich Eberswalder/Schwedter Straße teilweise zurückgebaut. Der Zugang in den Mauerpark ist ab dann für die rund zweijährige Bauzeit beiderseits der Baustelle über einen neu errichteten provisorischen Zugang westlich des Mauerparks (vor dem Café Mauersegler) sowie über den Fußweg über die Böschung des Sportstadions auf der östlichen Seite möglich. In der Bernauer Straße stehen der Gehweg und die Fahrspur Richtung Westen wieder in voller Breite zur Verfügung.

Um den Mauerpark möglichst wenig zu beeinträchtigen, wird der 654 Meter lange Stauraumkanal mit einer Tunnelbohrmaschine unterirdisch vorangetrieben. Diese rund dreimonatige Phase beginnt im Mai 2018. In dieser Zeit wird der Bürgersteig vor der Baustelle gesperrt. Der Tunnelbohrer benötigt eine Start- und eine Zielbaugrube an der Bernauer bzw. an der Gleimstraße. In diesen beiden Gruben entsteht auch die Anbindung des neuen Speichertunnels an die Kanalisation der Wohngebiete im Umfeld sowie ein Entleerungspumpwerk.

Weitere Informationen finden Sie hier:
www.bwb.de/regen
www.bwb.de/presse

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