Güterbahnhof der Nordbahn

Norbahnhof 1884

Auf dem Gelände des Mauerparks lag im 19. und 20. Jahrhundert einer der zahlreichen Berliner Kopfbahnhöfe. Auf dem Stadtplan kann man noch gut erkennen, wie die Bahnstrecke von Norden her geradlinig bis zum Bahnhof Bornholmer Straße verläuft, um dann nach Osten und Westen auf die Ringbahn einzubiegen.

Die geradlinige Verlängerung, die heute der Mauerpark einnimmt, war das Gleisfeld des ehemaligen Nordbahnhofs. Hier endete die Preußische Nordbahn, die seit 1878 Stralsund mit Berlin verband. Der erste Streckenabschnitt, und damit auch der Bahnhof nahe der Berliner Innenstadt, eröffnete bereits am 10. Juli 1877.

Das Empfangsgebäude befand sich an der Eberswalder Straße, gegenüber der Einmündung der Schwedter und Oderberger Straße, am heutigen Südeingang des Mauerparks. Der die beiden angrenzenden Bezirke verbindende Gleimtunnel ist noch heute deutlich als Eisenbahnbauwerk erkennbar.Der Personenverkehr der Nordbahn wurde jedoch bereits Ende des 19. Jahrhunderts in den größeren und zentraler gelegenen Stettiner Bahnhof verlegt (dieser wurde 1950 aus politischen Gründen ebenfalls in Nordbahnhof umbenannt).

Der alte Bahnhof der Nordbahn wurde bis nach dem Zweiten Weltkrieg für den Güterverkehr genutzt und trug den Namen Güterbahnhof der Nordbahn oder Güterbahnhof Eberswalder Straße.

Quelle: Wikipedia

Weiter Infos: „Güterbahnhof Eberswalder Straße“ bei berlinergeschichte.de

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von Mauerpark Redaktion
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