Freunde des Mauerparks e.V.

Geschichte

geschichte_mauerpark

Der Mauerpark liegt auf dem Gelände eines ehemaligen Güterbahnhofs und eines Excerzierplatzes. Davon zeugt noch heute der „Gleimtunnel”, das ist die Unterführung der Gleimstraße unter einer Vielzahl von Gleisbrücken.

Ein anderes Überbleibsel aus dieser Zeit ist die Schwedter Pflasterstraße, die den Mauerpark in der Länge durchzieht und den Parkhauptweg bildet. Nachdem der Bahnhof nach dem Zweiten Weltkrieg nicht wieder in Betrieb ging, entstand dort ein Gewerbegebiet.

1961 wurde die Mauer errichtet und zwischen der Hinterlandmauer und der Hauptmauer ein breiter Sandstreifen zur Erschwerung von Fluchten angelegt.

1988 wurde eine neue Hauptmauer etwas weiter westlich errichtet, ohne daß die alte schon abgerissen wurde. Dadurch standen hier beim Mauerfall drei Mauern.

Nach dem Mauerfall begannen sich wieder Pflanzen auszubreiten, Anwohner pflanzten Bäume auf dem Stadionhang und auf dem Falkplatz. Es gelang, das Gebiet als Erholungsfläche für die Bewohner des Prenzlauer Bergs und des Brunnenviertels in die Planung zu bringen.

Dank der finanziellen Unterstützung durch die Allianz Umweltstiftung konnten 1994 nach mehreren Jahren Bauzeit die beiden östlichen von insgesamt vier geplanten Abschnitten des „Mauerparks” fertiggestellt werden.

Die Vollendung des Parks wurde dann aber mehrfach zurückgestellt, da die Mittel zum Erwerb der westlichen Fläche nicht ausreichten. Ein Zaun zwischen den Gewerbeflächen, die mit Ausnahme des Flohmarktes mittlerweile nicht mehr vermietet sind, setzt quasi die Geschichte der deutsch-deutschen Teilung fort.

Zur Zeit wird erneut die Fertigstellung des Mauerparks in den westlichen Bereichen in der Politik verhandelt und in der Bürgerwerkstatt geplant.