Einweihungsfest – Parkerweiterung Mauerpark

von Mauerpark Redaktion am 2. September 2007

Architekten und Kuenstler/innen aus Berlin und Genua agieren auf dem Mauerparkstreifen, welcher noch nicht staedtebaulich geloest ist. Ehemaliger Grenz- und Mauerstreifen zwischen West und Ost, Raum fuer kuenstlerische Begegnungen und architektonische Aufwertung. Urbane Landwirtschaft, Gemeinschaftsgaerten und Experimente formen das Gebiet, welches der Immobilienspekulation unterliegt, zum Park um.

20.08 | 06.09 workshop
09.09 | 28.09 Ausstellung
dienstags | freitags > 14.00 I 18.00 Uhr
samstags > 12.00 | 18.00 Uhr
Metro Galerie | NYRT [Brunnenstr. 7, 2. HH Berlin ] Mauerpark > jeden Tag

09.09 Einweihungsfest Parkerweiterung Mauerpark ab 12 Uhr, hinterm Regenbogenspielplatz

Waehrend des Workshops haben die Kuenstler/innen | Architekten die Moeglichkeit, die Raeumlichkeiten von Kunst – Stoffe, Zentralstelle fuer wiederverwendbare Materialien und das Happenstudio zu benutzen. Ersteres ist eine Zentralstelle fuer wiederverwendbare Materialien, fuer alle im gemeinnuetzigen und kreativen Rahmen taetigen Menschen zugaenglich. Hier sind Materialien und offene Werkstaetten zugaenglich [www.kunst-stoffe-berlin.de]; letzeres ist ein „echtes Labor fuer Ideen“, Arbeitsraum und Begegnungsort verschiedenster Berliner Kuenstler/innen [www.happenstudio.de]

Linkinart [F1] Die erste Phase des Projekts Linkinart ist entstanden durch die Zusaqmmenarbeit der Gruppen Lininart, GallerieStudio44 [Genua] und der Gesellschaft NewYorkRioTokyo e.V. [Berlin]. Vom 20. August 2007 an werden sich Kuenstler/innen und Architekten aus Berlin und Genua mit dem urbanen Umfeld von Berlin und Genua auseinander setzen, indem sie zum Thema Landschaft arbeiten.
Der workshop, welcher zeitgleich in beiden Staedten stattfindet, ist ein offenes Labor in kontinuierlicher Interaktion mit der Stadt. Aus diesen workshops ergeben sich ortsspezifische Arbeiten, welche sich auf die Gebiete der Interventionen beziehen. Zum Abschluss der Arbeiten, werden diese in den Orten, wo die Arbeiten und Projekte entstanden sind, ausgestellt. Parallel zum workshop finden verschiedene Veranstaltungen statt: Feste, Treffen, DJ-Abende, Begegnungen mit den Kuenstler/innen und Architekten und Tanztheater.

Unnatuerliche Stadt
Landschaft I Einschnitte in das urbane Umfeld
Die Stadt umschliesst in ihrem Inneren Orte, welche ihre eigentliche Funktion verloren haben und welche nun keine prezise oder spezifische Identitaet mehr besitzen. Urbane Leerstellen, Zwischenraeume, Raeume die sich ergeben, Bruchstuecke eines Stadtlebens einer unnatuerlichen Stadt.
Echte, gewachsene Spuren einer Landschaft, welche keine prezise Bestimmung hat, welche nicht am Zeichentisch der Planer geplant worden sind. Orte mit unscharfen, sich veraendernden Grenzen, unterworfen nicht den geplanten Veraenderungen der Stadtplaner, sondern entstanden aus dynamischen Veraenderungsprozessen.
Gekoppelt an die Zeit und die reale Nutzung der Orte.
Neutrale Orte, welche „vernachlaessigt vom homo faber, zu orten des homo ludus werden“, welcher dann damit spielen und sie veraendern kann. Ihnen eine neue bestimmung geben kann.
Die temporaeren Installationen, welche sich diese verlassenen Raeume aneignen, werden so zu Einschnitten, welche in der Lage sind die Orte zu veraendern, Entwicklungsprozesse auzuloesen im urbanen Umfeld.

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