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Mauerpark: Stauraumkanal-Tour am 10. & 11. Nov.

Sonntag, 4. November 2018 um 19:22

Der Tunnel für den Stauraumkanal unter dem Mauerpark ist fertig gebohrt: 654 Meter lang zwischen Bernauer- und Gleimstraße.

Die Berliner Wasserbetriebe bieten am 10. und 11. November eine Begehung an, in voller Länge und in festen Schuhen.

Hier geht´s zur Anmeldung.

Anwohner mit Code „Bürgerrichtfest-Anwohner“, für alle anderen Anmeldungen gilt der der Code „Berliner“

 

 

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Start für den Vortrieb des Stauraumkanals

Dienstag, 26. Juni 2018 um 12:34

Mit der Taufe der Tunnelbohrmaschine auf den Namen Kerstin startet nun der unterirdische Vortrieb des Stauraumkanals unter dem Mauerpark. Der 654 Meter lange Tunnel unter dem gepflasterten Weg durch den Park soll künftig bei starkem Regen 7.400 Kubikmeter Abwasser speichern und so Panke und Spree vor Verunreinigungen schützen.

Kerstin: Frauenpower bei den Berliner Wasserbetrieben

Die Tunnelbohrmaschine wurde traditionsgemäß getauft. Namenspatin ist Kerstin Oster, Personalvorständin der Wasserbetriebe, die bei der Taufe um noch mehr Frauen und Mädchen für das innovative Umweltunternehmen warb: „Starke Frauen planen bei uns Projekte wie diesen Stauraumkanal, sanieren Kanäle, leiten Wasserwerke und den gesamten Abwasserbereich. Unsere Aufgaben wachsen und dafür suchen wir ständig Nachwuchs- und Fachkräfte.“

Bis zu 15 Meter am Tag

Der Bohrer wird sich bis zu 15 Meter am Tag durch den Mauerpark fressen. 25 bis 30 Lkw-Ladungen Schutt sollen jeden Tag abgefahren werden, rund 50 Bauarbeiter werden 24 Stunden am Tag im Einsatz sein.

Weitere Infos: bwb.de/mauerpark

In der Presse:
Ein Tunnel unter dem Mauerpark – Morgenpost
Kerstin frisst sich durch den Mauerpark – Berliner Zeitung
Kerstin bohrt für eine saubere Panke – ND

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Infos zum Stauraumkanal im Mauerpark

Mittwoch, 21. März 2018 um 11:51

Die Arbeiten für den Bau des Stauraumkanals unter dem Mauerpark laufen auf Hochtouren. Aber was hat es überhaupt mit dem Tunnel unter der Schwedter Straße auf sich. Warum gibt es zwei Baustellen?

Ein kurzer Film der Berliner Wasserbetriebe gibt dazu Einblicke.

Weitere Infos zur BWB-Baustelle: www.bwb.de

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Stauraumkanal-Baustelle erreicht Gleimviertel

Freitag, 5. Januar 2018 um 09:57

Siebenmonatige West-Ost-Sperrung für Autoverkehr

Im November 2017 wurde die Baustelle für die Startbaugrube an der Bernauer Straße eingerichtet, nun wird ab dem 8. Januar auch mit den Arbeiten für die Zielbaugrube an der Gleimstraße begonnen.

Die Baustelle an der Gleimstraße beansprucht deutlich weniger Platz als der an Bernauer Straße, bringt aber Veränderungen in der Verkehrsführung mit sich:

Autoverkehr: Die Gleimstraße wird mit der Einrichtung des Bauplatzes Mitte Januar bis Mai 2018 an der Kreuzung Schwedter Straße eingeengt und ab Mai bis Dezember 2018 für den Autoverkehr aus dem Wedding gesperrt. In umgekehrter Richtung kann – reguliert von einer Baustellenampel – gefahren werden.

Fußgänger- und Radverkehr: Da die Baugrube den Fußweg durch den Mauerpark (die Schwedter Straße) für rund 30 Meter beansprucht wird diagonal zwischen dem bestehenden Fuß- und Zufahrtsweg über den Falkplatz zur Max-Schmeling-Halle vis á vis der Gleimstraße 61 und der Schwedter Straße ein provisorischer Fuß- und Radweg errichtet. Der Gleimtunnel bleibt für Radfahrer und Fußgänger während der gesamten Bauzeit offen. Es kommt aber zu Verschwenkungen der Wegführung an der Baustelle sowie von Mai bis Dezember 2018 zu einer Ampelregelung am Bauplatz.

Der Stauraumkanal, ein 654 Meter langer Tunnel unter dem Pflasterweg durch den Park kann bei starkem Regen 7.400 Kubikmeter Abwasser speichern und schützt so Panke und Spree vor Schmutz. Um den Mauerpark möglichst wenig zu beeinträchtigen, wird der Stauraumkanal von Mai bis August 2018 mit einer Tunnelbohrmaschine unterirdisch vorangetrieben. Der Tunnelbohrer benötigt eine Start- und eine Zielbaugrube an der Bernauer bzw. an der Gleimstraße. In diesen beiden Gruben entsteht auch die Anbindung des Speichertunnels an die Kanalisation der Wohngebiete im Umfeld sowie ein Entleerungspumpwerk.

Weitere Informationen zur Baustelle im Mauerpark: www.bwb.de

Quelle: Anwohnerinformation BWB, 05.01.2018

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Baustart für Stauraumkanal unterm Mauerpark

Mittwoch, 1. November 2017 um 16:06

Die Arbeiten für den Bau des Stauraumkanals unter dem Mauerpark beginnen jetzt. Der Tunnel unter der Schwedter Straße – dem gepflasterten Weg durch den Park – soll künftig bei starkem Regen 7.400 Kubikmeter Abwasser speichern und so Panke und Spree vor Verunreinigungen schützen.

In der ersten Bauphase vom 6. bis 21. November 2017 werden an der künftigen Startbaugrube für die Tunnelbohrmaschine an der Bernauer Straße zwei Gehwegüberfahrten hergestellt. Dafür werden in der Bernauer Straße in Richtung Westen eine Fahrspur gesperrt und der Gehweg vor dem Mauerpark auf drei Meter Breite verkleinert, sodass er für 15 Tage von Fußgängern und Radfahrern gemeinsam genutzt werden muss.

Parkzugang beiderseits der Baustelle möglich

In der zweiten Bauphase vom 22. November 2017 bis Ende April 2018 wird der Bauplatz für den Tunnelvortrieb mit der fast elf Meter tiefen Startbaugrube vorbereitet. Dazu werden die Treppenstufen sowie der Podest im Bereich Eberswalder/Schwedter Straße teilweise zurückgebaut. Der Zugang in den Mauerpark ist ab dann für die rund zweijährige Bauzeit beiderseits der Baustelle über einen neu errichteten provisorischen Zugang westlich des Mauerparks (vor dem Café Mauersegler) sowie über den Fußweg über die Böschung des Sportstadions auf der östlichen Seite möglich. In der Bernauer Straße stehen der Gehweg und die Fahrspur Richtung Westen wieder in voller Breite zur Verfügung.

Um den Mauerpark möglichst wenig zu beeinträchtigen, wird der 654 Meter lange Stauraumkanal mit einer Tunnelbohrmaschine unterirdisch vorangetrieben. Diese rund dreimonatige Phase beginnt im Mai 2018. In dieser Zeit wird der Bürgersteig vor der Baustelle gesperrt. Der Tunnelbohrer benötigt eine Start- und eine Zielbaugrube an der Bernauer bzw. an der Gleimstraße. In diesen beiden Gruben entsteht auch die Anbindung des neuen Speichertunnels an die Kanalisation der Wohngebiete im Umfeld sowie ein Entleerungspumpwerk.

Weitere Informationen finden Sie hier:
www.bwb.de/regen
www.bwb.de/presse

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Vorarbeiten für Stauraumkanal unterm Mauerpark

Freitag, 10. Februar 2017 um 14:14

Seit vielen Jahren planen die Berliner Wasserbetriebe den sogenannten „Stauraumkanal“ unter dem Mauerpark. Dieser 654 Meter langer Tunnel unterhalb des Pflasterwegs soll künftig bei starkem Regen 7.400 Kubikmeter Abwasser speichern und so Panke und Spree vor Verunreinigungen schützen.

Der Baustart ist für diesen  Sommer geplant. Bereits im Februar beginnen allerdings schon umfangreiche Vorarbeiten.

24 Bäume im südlichen Eingangsbereich gefällt

Zum Anlegen der südl. Baugrube und der Baustelleneinrichtung werden die Wasserbetreibe noch im Februar am Eingang des Mauerparks an der Bernauer Straße 24 Bäume fällen, für die nach Abschluss der Arbeiten in Abstimmung mit dem Bezirksamt Ersatz gepflanzt werden soll.

Neue Fussgängerampel und neue Verkehrsinsel

Unter der Bernauer Straße werden bestehende Leitungen z. T. umgelegt, damit der zukünftige Stauraumkanal dort an die Kanalisation angebunden werden kann. Die Baugrube nimmt Teile des Fußwegs sowie die rechte Fahrspur der Bernauer Straße in Richtung Schönhauser Allee ein.

Schienenersatzverkehr für M10 vom 7.  bis 20. März

Anfang März sollen die Gleise der Straßenbahn auf einer Länge von 94 Metern um drei Meter nach Norden verlegt werden. Vom 27. Februar bis zum 20. März steht wegen dieser Arbeiten für den Straßenverkehr nur eine Fahrspur je Richtung zur Verfügung. Die Straßenbahnlinie M10 wird vom 7. bis zum 20. März verkürzt. Die Züge fahren zwischen den Haltestellen Warschauer Straße und Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark. Die BVG bietet einen Ersatzverkehr mit Bussen an.

Weitere Infos auf der Website der Berliner Wasserbetriebe und in der Anwohnerinformation vom 10.02.2017 (PDF).

Weitere Hintergründe zum Stauraumkanal in unserem Archiv.

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Geplanter Stauraumkanal beschäftigt BVV-Pankow

Dienstag, 28. Januar 2014 um 14:13

stauraumkanal

Der umstrittene Mischwasser-Stauraumkanal wird am Mittwoch, den 29.1.2014, die Bezirksverordneten in Pankow beschäftigen. In einer grossen Anfrage fordert Klaus Mindrup für die SPD-Fraktion klare Antworten auf folgende Fragen:

  1. Wie ist der aktuelle Stand des Baus eines Stauraumkanals unter dem Mauerpark?
  2. Wie lang ist die geplante Bauzeit?
  3. Welche Nutzungseinschränkungen wird es durch den Bau für die Besucher des Mauerparks geben und für welchen Zeitraum?
  4. Welche Verkehrseinschränkungen wird es durch den Bau für den Fußgängerverkehr, den Fahrradverkehr, den Kfz-Verkehr und den öffentlichen Personennahverkehr im bzw. um den Mauerpark geben und für jeweils welchen Zeitraum?
  5. Welche Bürgerinformationen hat es bisher gegeben und welche Bürgerinformationen sind noch geplant?
  6. Welche Kosten sind für den Bau der Stauraumkanals angesetzt?
  7. Welche finanziellen Mittel stehen im Zusammenhang mit dem Bau des Stauraumkanals für eine Verbesserung der Nutzungssituation im Mauerpark, insbesondere für neue Bepflanzungen, zur Verfügung?

Die BVV-Versammlung ist öffentlich – zeigt Präsenz und fordert mit uns mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung ein.

Wann: 29.01.2014 ab 17:30
Wo: Haus 7, BVV-Saal
Ort: Bezirksamt Pankow von Berlin, 10405 Berlin, Fröbelstraße 17

In der Presse:
Transparenz für den Mauerpark-Tunnel – PBN 31.01.2014
Bezirksstadtrat Jens-Holger Kirchner über den geplanten Tunnelbau im Mauerpark – Prenzlberger Stimme 1.2.2014

Foto oben:
Beispiel für den Bau eines Stauraumkanals, Mayerhofer GmbH

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Die Geschichte liegt direkt unterm Mauerpark

Donnerstag, 11. Januar 2018 um 13:47

Die Geschichte einer „Grenzerfahrung“ und vom Glück der richtigen Erkenntnis im passenden Moment.

Das Jahr 2017 endete im Mauerpark mit einer außergewöhnlichen und einmaligen Entdeckung, die beinahe auf dem Schutt der Geschichte gelandet wäre. Bei der Entfernung der Stufenanlage an der Bernauer Straße, die notwendig war für die Vorbereitung der Startbaugrube für den Stauraumkanal unter dem Mauerpark wurde eine 12 Quadratmeter große Fläche aus Betom mit verrosteten Metallresten freigelegt. Beim Blick am Tage der Versetzung des großen Granitblockes mit medienwirksamer Presseeinladung der Berliner Wasserbetriebe urteilten die Anwesenden eher ratlos über dieses Relikt, Spekulationen kreisten um ein „Wachturmfundament“. Dank der guten Freilegung durch die ausführende Firma auch der noch vorhandenen Fundamentmauern eines ehemaligen Gebäudes des Güterbahnhofs der Nordbahn brauchte es nun also nur noch eines geschulten Blickes, um den Wert der „Sache“ zu beurteilen. Unser Mitglied Bernd Krüger, der dann am 17.12. den Ort in Augenschein nahm machte sich so seine Gedanken, wälzte historisches Fotomaterial und kam zu dem Schluß, das es sich wohl um die unterirdischen Reste der ehemaligen Panzersperren (fachlich Höckersperren) aus zusammengeschweißten Eisenbahnschienen, als Dreiböcke in Beton fixiert, handeln mußte. (Für Laien ist dieses nicht ohne weiteres zu erkennen) Historische Fotos belegen an dieser Stelle zwei Doppelreihen quer über die Bernauer Straße und ein Stück auf der Schwedter Straße entlang, im heutigem Mauerpark.

Nun brauchte es „nur noch“ eines Anrufes beim Landesdenkmalamt, um zu klären, ob der Sache nachgegangen würde. Nach einem weiteren Anruf und einem Ortsteremin am gleichen Tag mit dem zuständigen Fachmann für Bodendenkmale der Berliner Mauer war klar, dass hier tatsächlich ein sehr seltenes Zeitzeugnis aus der frühen Zeit der Grenzbefestigung gefunden wurde, zeitlich einzuordnen vor Errichtung der Mauer in ihrer ersten Fassung aus Mauersteinen. Dank der sehr schnellen Erkundung und Dokumentation durch die archäologische Fachfirma abd Dresseler 4 Tage vor Weihnachetn, die Kooperation der Berliner Wasserbetriebe, die nun in ihrem Bauablauf etwas Verzögerung bekommen hat und die anschließenden Grabungen bis zum 12.1., die nun auch zur Entdeckung der ehemaligen Einstiegsstelle zu einem Fluchtunnel aus dem Jahr 1963 führten ist eine einmalige geschichtliche Situation wieder zu Tage getreten. Sie soll auch in Zukunft im wiederhergestellten Mauerpark ab 2019 sichtbar gemacht werden. Eine wirklich glückliche Entwicklung für die Erzählung dieses Ortes, der eben deshalb Mauerpark heißt weil vor nun genau zweimal 28 Jahren und vier Monaten an dieser Stelle Weltgeschichte mit so gravierenden gesellschaftliche Folgen passiert ist. Im Zuge der Stauraumkanal-Arbeiten werden die Funde nun gesichert und wenige Meter weiter gelagert, um sie später exakt an gleicher Stelle wieder einzubauen und in Form eines historischen Fensters dauerhaft zu zeigen. Wir sind gespannt, wie der Entwurfsverfasser, Professor Gutav Lange 25 Jahre nach seiner Idee zur Gestaltung dieses Ortes nun auf diesen spektakulären Fund mit einer Anpassung der Stufenanlage auf seine Art reagieren wird.


In der Presse:
Mauerpark-Sensationsfund – Berliner Zeitung – 11.01.2018
Sensationeller Fund – Berliner Kurier – 11.01.2018
DDR-Fluchttunnel entdeckt – Tagesspiegel – 11.01.2018
Alter Fluchttunnel entdeckt – RBB-Abendschau – 11.01.2018
Secret Tunnel in Berlin – New York Times – 12.01.2018
Neuer Mauertunnel entdeckt – taz – 12.01.2018
Tunnel tells of lost hope – Times – 13.01.2018
Spuren einer Flucht – Morgenpost – 13.01.2018
Archäologen graben im Mauerpark – RT Deutschland – 12.01.2018
Historisk flugttunnel fundet – Berlingske – 15.01.2018
Fluchttunnel unterm Mauerpark entdeckt – RBB-Abendschau – 17.01.2018

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von Bernd Krüger
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