Freunde des Mauerparks e.V.

Mittes Baustadtrat Ephraim Gothe (SPD) hat eine neue Planung vorgestellt, wie das Land Berlin zusätzliche Flächen für den Mauerpark erhalten kann, ohne dafür Geld an den Eigentümer, das Immobilienunternehmen Vivico, zu zahlen.

Die Freunde des Mauerparks e.V. sehen in dem von Gothe intiierten Entwurf eine Diskussionsgrundlage, über die sich die Vereine, die Bezirke die Parteien und die Öffentlichkeit natürlich zu den Risiken und Chancen äußern werden.

Der Vorschlag von Herrn Gothe kommt den Zielen des Lange-Entwurfes bisher am Nächsten. Er bezieht die Atmosphäre im Mauerpark mehr ein und ist eher als die bisherigen Entwürfe der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung in der Lage die städtebaulichen Defizite des Brunnenviertels und dessen Abschottung zu beseitigen. Deshalb erscheint uns diese Alternativvariante, sollte die Durchsetzung der Ursprungsplanung auf der Südseite nicht möglich sein, als diskussionswürdig.

Ausschnitte aus der Presse:

Die „Freunde des Mauerparks“, die bislang vehement gegen eine Abgrenzung des Parks zur Stadt durch die Bebauung des Vivico-Areals protestiert hatten, sehen in dem Konzept „eine Chance zur Verwirklichung.“ Zwar werde sich der Verein erst am kommenden Montag eindeutig zu den Plänen positionieren, erklärte Freundeskreis-Mitglied Bernd Krüger. Doch seien die Grundvorsaussetzungen für einen Kompromiss geschaffen, weil „möglichst viel Grünflächenzuwachs vorgesehen ist“, sagte er. Als problematisch erachtet Krüger einzig die Wohnbebauung am Notkreuz entlang der Bahntrasse, die Teil des Konzeptes Gothes ist.

Quelle: Berliner Morgenpost

Wie Gothe sagt, sehen Bürgerinitiativen wie die Freunde des Mauerparks in dem Konzept mit jetzt 14 Hektar Park – die Größe entspricht dem Entwurf von 1992 – „einen guten Ansatz“.

Quelle: Berliner Zeitung

Weitere Berichterstattung:

Berliner Tagesspiegel 12.12.2007
Berliner Tagesspiegel 14.12.2007
Neues Deutschland 14.12.2007