Ungewöhnliche Entdeckungsreisen

von Alexander Puell am 21. Juni 2007

Nächste Ausfahrt

Unter dem Motto „Nächste Ausfahrt Wedding“ werden am Sonntag dem 24. Juni 2007 ungewöhnliche und überraschende Entdeckungstouren durch den Weddinger Kiez ermöglicht.
In der Zeit von 13:00 bis 19:00 Uhr, können große und kleine Entdecker zu Fuß oder mit dem Fahrrad das Brunnenviertel mit dessen Geschichte und Vielfalt erleben.
Für die entsprechenden Geheimtipps, den historischen Hintergrund und so manche spannende Anekdote sorgen dabei die Tourenscouts. Sie führen jeweils im 45-Minuten-Takt, vom Startpunkt Gleimtunnel auf Höhe des Mauerparkes, an die scheinbar vergessenen Orte im Wedding.

Für das „Überleben“ im Kiez, kann sich jeder Teilnehmer zusätzlich mit einem Wedding-Survival-Pack ausrüsten. Diese werden an den ersten Tourenstationen abgegeben. – Nur soviel sei verraten: Nicht nur eine Übersichtskarte des Statdtteils und ein Kiezwörterbuch werden enthalten sein …. Auch lohnt es sich, den Inhalt des Survival-Packs genau zu betrachten. Schließlich winken dem Glückspilz unter den Entdeckern zwei Tickets für den Besuch des Prime Time Theaters.

Diejenigen, denen nach soviel Expeditionsgeist durch den Kiez ein Loch im Magen auffällt, können beruhigt sein. Am Endpunkt der Touren, werden sie dieses mit der kulinarischen Vielfalt des Wedding füllen können.

Als Schirmherren der Veranstaltung wurden die Bezirksbürgermeister von Pankow, Herr Matthias Köhne, und von Mitte-Wedding, Herr Dr. Christian Hanke, gewonnen.
Um 15:00 Uhr werden die Volksvertreter nicht nur selbst auf Entdeckungsreise gehen, sondern auch die Lichtinstallation im Gleimtunnel – zumindest für diesen Tag – zum Leuchten bringen. Auf das er die beiden Stadtteile verbinde.

Die Initiatoren der Veranstaltung, „ÖGG“ und einige Bewohner der Gleimstraße 56, wollen mit der Aktion einen Blick über die Grenzen des eigenen Kiezes ermöglichen.
Der Gleimtunnel, als städtebauliche und kulturelle Hemmschwelle, ist die Trennlinie zwischen dem hippen Prenzelberg und dem zu Unrecht in Vergessenheit geratenen Wedding. Er soll in Zukunft leichter überwunden werden und neugierig machen auf die „andere“ Seite. Nicht länger als Barriere, sondern besser als Bindeglied fungieren – gleichsam kultur- und stadtteilübergreifend den Blick öffenen.

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