Archiv für die Kategorie 'Politik'

Brunnenviertel und Mauerpark – eine Bilanz

Dienstag, 31. Januar 2012 um 18:00

Eine Befragung über das Verhältnis der Menschen im Brunnenviertel zum Mauerpark zeigt, dass dieser Ort für die meisten von ihnen kein blinder Fleck ist: Über 95% der Befragten kennen den Park, über vier Fünftel nutzen ihn und fast ebenso viele sind über ihn informiert. Die meisten Brunnenviertler wollen dort nur spazieren gehen, weniger als die Hälfte besucht den Flohmarkt. Es folgen “Sitzen/Liegen”, “Spiele/Sport”, “Feiern” und danach erst “Grillen” und “Karaoke” als Freizeitaktivitäten, wenn man sich im Mauerpark aufhält.

Natürlich finden die Brunnenviertler nicht alles am Mauerpark als für sie einladend: Dreck/Müll, Lärm, frei laufende Hunde, Trommeln, die Übernutzung und Alkohol/Drogen sind negative Merkmale, ohne die der Park liebenswerter wäre. Denn die Grünflächen, das kulturelle Angebot, Flohmarkt, Grillmöglichkeit, die Jugendfarm Moritzhof und ein Hundeauslauf (die einen stört er, die anderen finden ihn toll) sind die Anziehungspunkte des Mauerparks. Erstaunlich ist auch, dass es die Menschen aus dem Brunnenviertel in den Park zieht, obwohl es auf fast 700 Meter Länge außer an seinen Enden am Gleimtunnel und der Bernauerstraße für sie keinen Zugang gibt. Das ist eher zynisch: In der Befragung wird besonders der “Wegfall der Grenze” als symbolhaftes Ereignis hervorgehoben – und nun haben sie mit den Zäunen der Privatfläche der CA Immo eine neue Grenze. 

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von Rainer Krüger

Wie die Brunnenviertler den Mauerpark sehen

Donnerstag, 19. Januar 2012 um 12:33

Ergebnisse einer Befragung werden vorgestellt

Wann: Mittwoch, den 25. Januar 2012, 17:00 Uhr
Wo: Brunnenviertel e.V., Ramlerstraße 20

Der Anstoß zu den jetzt zu präsentierenden Befragungsergebnissen kommt aus der Arbeit der “Bürgerwerkstatt Mauerpark Fertigstellen”. In ihr sitzen gleichberechtigt Initiativen, Vereine und BürgerInnen aus dem Brunnenviertel und dem Prenzlauer Berg. Während im Prenzlauer Berg der Mauerpark und seine gewünschte Erweiterung ein lange heiß diskutiertes Thema sind, scheint es so zu sein, dass dieses Problem die Menschen aus dem Brunnenviertel weniger bewegt.

Stimmt das und wie stehen die Brunnenviertler zum Mauerpark und seiner Erweiterung?
Gelegenheit zu Antworten bietet die Veranstaltung des Stadtteilvereins Brunnenviertel e.V.

Weitere Infos in der Einladung (PDF 120kB),
auf www.kieze-im-dialog.de und auf www.brunnenviertel.de

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von Rainer Krüger
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Barrieren überwinden – Mauerpark fertigstellen!

Mittwoch, 14. Dezember 2011 um 14:21

Keine Lösung zwischen SPD und CDU…

Es fing im Oktober nach der Wahl gut an. In Pankow konnte zwischen SPD und Bündnis 90/Die Grünen ein Einvernehmen zum Mauerpark erzielt werden. Der Park soll in einer “größtmöglichen Ausdehnung” fertig gestellt werden, wenn möglich auch nördlich des Gleimtunnels. Die sich gründen wollende Weltbürgerparkstiftung hätte Gelegenheit, 2012 weiter Spenden für einen Flächenankauf zu sammeln. Allerdings hätte sie sich auch im Sinne eines “transparenten überparteilichen Engagements” offener aufzustellen. Und zur Bürgerwerkstatt heißt es: Beide Parteien unterstützen den Abschluss der begonnenen Planungsarbeit.

Die wichtigste Forderung in der Vereinbarung: “Um den Prozess des Grunderwerbs zu beschleunigen und das Ziel eines größtmöglichen Mauerparks zu erreichen, soll das Land Berlin die entsprechende Fläche zunächst vollständig von der CA Immo (früher Vivico) erwerben”. Danach soll der “aufzuwendende Kaufpreis soweit als möglich für das Land refinanziert” werden. Neben Spenden sind damit auch Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung gemeint.

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von Rainer Krüger
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Spendenaktion: 1000€ in einer Woche gesammelt

Montag, 12. Dezember 2011 um 12:49

Am Dienstag waren wir mit der Spenden-Aktion an die Öffentlichkeit gegangen – am Sonntag waren die benötigten 1000 Euro zusammen.

In Rekordzeit haben wir zusammen mit 17 kleinen wie grossen Spenden ein Zeichen für die Kastanie am Falkplatz gesetzt.

Vielen Dank an alle die uns finanziell und ideell unterstützt haben..!

Nächster Schritt ist ein Runder Tisch mit dem Grünflächenamt.

Weitere Infos dazu in Kürze auf: www.facebook.com/falkplatz.baum

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von Alexander Puell
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Spendenaktion: Neue Kastanie für den Falkplatz

Dienstag, 6. Dezember 2011 um 13:10

Am 15.11.2011 wurde die 21 Meter hohe und über 100 Jahre alte Rosskastanie an der Rundbank auf dem Berliner Falkplatz gefällt.
Sie war nach Einschätzung des Amts für Umwelt und Natur durch einen aggressiven Holz zerstörenden Pilz stark in ihrer Stand- und Bruchsicherheit gefährdet.

Das Grünflächenamt hat eine Neupflanzung als Ersatz für die gefällte Kastanie inzwischen zugesagt, allerdings sind die finanziellen Mittel dafür sehr begrenzt und der bisher geplante Baum sehr klein.

Mit Deiner Spende kannst du dafür sorgen, dass ein stattlicher Baum an gleicher Stelle gepflanzt werden kann.

Mit unserer gemeinsamen Spendenaktion setzen wir uns für ein neues Miteinander von Bürgern und Bezirksämtern ein.

Gemeinsam für unsere Bäume im Mauerpark.

Weitere Infos:
www.facebook.com/falkplatz.baum
www.betterplace.org

Presse:
PBN – Weihnachtswunsch am Falkplatz

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Abgelegt von Allgemein, Politik
von Mauerpark Redaktion
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100 Jahre alte Kastanie auf dem Falkplatz gefällt

Sonntag, 20. November 2011 um 20:00

Mit der am 15.11.2011 gefällten, über 20 Meter hohen Kastanie an der Rundbank verschwand einer der ältesten Bäume auf dem Falkplatz.

Seit annähernd 100 Jahre war die Kastanie ein Zeugnis für den Beginn der Geschichte der Grünanlage vor genau einhundert Jahren, sie war eine standhafte Zeitzeugin in den Zeiten des zweiten Weltkriegs und der Teilung Deutschlands.

Der majestätische Baum war nach Einschätzung des Amts für “Umwelt und Natur” durch einen aggressiven Holz zerstörenden Pilz stark in Stand- und Bruchsicherheit “gefährdet”.

Die Fällung kam für Anwohner und Parkbesucher überraschend – entsprechend verständnislos und traurig sind die Reaktionen: Kerzen und Blumen säumen den Baumstumpf und die verwaiste Rundbank.

Bevor die Pflanzung eines neuen Baumes an alter Stelle durch das Grünflächenamt erfolgen kann, werden Anwohner, Parknutzer und Grünflächenamt an einem Rundem Tisch zusammen kommen müssen, um über ihren Ärger und Frust zu sprechen. Mit frischem Blick nach Vorne und passender Auswahl eines neuen, adäquaten Baumes kann dann die Geschichte des Falkplatzes im nächsten Frühjahr fortgesetzt werden.

Für uns als Freunde des Mauerparks ist es wichtig, an dieser Stelle wieder Dinge zu verknüpfen, die in Vergessenheit geraten zu sein scheinen:

Die Verbundenheit der Anwohner mit dem Falkplatz, die Geschichte der Parkanlage mit deren ursprünglicher Qualität und ein wieder herzustellendes Vertrauen zwischen Ämtern und Bürgern.

Die Bürger trauern – weitere Eindrücke und Informationen:
www.facebook.com/falkplatz.baum

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Abgelegt von Allgemein, Politik
von Bernd Krüger

Mauerpark Dokumentarfilm läuft bei shortCUTS

Montag, 7. November 2011 um 16:55

Die Mauerpark-Doku von Francesca Weber-Newth und Sally Mumby-Croft (London) wird am 9.November bei “shortCUTS” gezeigt.

Der Film wurde mit der Unterstützung der Bürgerinitiativen sowie des Landschaftsarchitekten Gustav Lange im Herbst 2009 gedreht und gibt einen tiefen Einblick in die politischen Hintergründe und kulturelle Bedeutung des Mauerparks für Berlin.

9. November 2011, Einlass ab 20 Uhr, Filme starten ca. 21 Uhr
Suicide Circus, Reveler Str. 99, (Eingang Warschauer Str.)

Weitere Infos: shortcuts.blogsport.de

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von Mauerpark Redaktion
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Bürgerwerkstatt legt aktuellen Planungsstand vor

Dienstag, 6. September 2011 um 18:00

Die Bürgerwerkstatt ist ein Zusammenschluss von Vereinen, Initiativen und engagierten Einzelpersonen von Pankower und Weddinger Seite. Sie arbeitet auf der Grundlage des Auftrags an die GrünBerlin GmbH, die Mauerparkerweiterung mit Unterstützung des Landschaftsarchitekten Prof. Gustav Lange zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen.

Die Bürgerwerkstatt hat nach einem über einjährigem, kontinuierlichen Denk- und Arbeitsprozess ein beachtliches Ergebnis vorzuweisen. Die Bürgerwerkstatt erarbeitete dabei Lösungsvorschläge für die wichtigsten Fragen: Wie wird es möglich sein, einerseits den lebendigen Charakter des Mauerparks als attraktives Gelände für viele junge Menschen zu erhalten und weiter zu entwickeln? Und wie wird es andererseits möglich sein, im Zuge der Erweiterung der Parkfläche im Westen dem Prädikat “Anwohnerpark” gerecht zu werden?

Das ist die Grundfrage: Elftausend Menschen leben im Brunnenviertel, zum Teil direkt am zukünftigen Rand des Mauerparks. Für sie darf der große Park nicht nur Quelle von Lärm und Störung sein, sondern er soll auch “ihr Park” sein . Lässt sich diese Quadratur des Kreises lösen: großes Eventfeld einerseits und ansprechendes Parkambiente für benachbarte Bürgerinnen und Bürger andererseits?

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von Rainer Krüger
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