Die Geschichte liegt direkt unterm Mauerpark

von Bernd Krüger am 11. Januar 2018

Die Geschichte einer „Grenzerfahrung“ und vom Glück der richtigen Erkenntnis im passenden Moment.

Das Jahr 2017 endete im Mauerpark mit einer außergewöhnlichen und einmaligen Entdeckung, die beinahe auf dem Schutt der Geschichte gelandet wäre. Bei der Entfernung der Stufenanlage an der Bernauer Straße, die notwendig war für die Vorbereitung der Startbaugrube für den Stauraumkanal unter dem Mauerpark wurde eine 12 Quadratmeter große Fläche aus Betom mit verrosteten Metallresten freigelegt. Beim Blick am Tage der Versetzung des großen Granitblockes mit medienwirksamer Presseeinladung der Berliner Wasserbetriebe urteilten die Anwesenden eher ratlos über dieses Relikt, Spekulationen kreisten um ein „Wachturmfundament“. Dank der guten Freilegung durch die ausführende Firma auch der noch vorhandenen Fundamentmauern eines ehemaligen Gebäudes des Güterbahnhofs der Nordbahn brauchte es nun also nur noch eines geschulten Blickes, um den Wert der „Sache“ zu beurteilen. Unser Mitglied Bernd Krüger, der dann am 17.12. den Ort in Augenschein nahm machte sich so seine Gedanken, wälzte historisches Fotomaterial und kam zu dem Schluß, das es sich wohl um die unterirdischen Reste der ehemaligen Panzersperren (fachlich Höckersperren) aus zusammengeschweißten Eisenbahnschienen, als Dreiböcke in Beton fixiert, handeln mußte. (Für Laien ist dieses nicht ohne weiteres zu erkennen) Historische Fotos belegen an dieser Stelle zwei Doppelreihen quer über die Bernauer Straße und ein Stück auf der Schwedter Straße entlang, im heutigem Mauerpark.

Nun brauchte es „nur noch“ eines Anrufes beim Landesdenkmalamt, um zu klären, ob der Sache nachgegangen würde. Nach einem weiteren Anruf und einem Ortsteremin am gleichen Tag mit dem zuständigen Fachmann für Bodendenkmale der Berliner Mauer war klar, dass hier tatsächlich ein sehr seltenes Zeitzeugnis aus der frühen Zeit der Grenzbefestigung gefunden wurde, zeitlich einzuordnen vor Errichtung der Mauer in ihrer ersten Fassung aus Mauersteinen. Dank der sehr schnellen Erkundung und Dokumentation durch die archäologische Fachfirma abd Dresseler 4 Tage vor Weihnachetn, die Kooperation der Berliner Wasserbetriebe, die nun in ihrem Bauablauf etwas Verzögerung bekommen hat und die anschließenden Grabungen bis zum 12.1., die nun auch zur Entdeckung der ehemaligen Einstiegsstelle zu einem Fluchtunnel aus dem Jahr 1963 führten ist eine einmalige geschichtliche Situation wieder zu Tage getreten. Sie soll auch in Zukunft im wiederhergestellten Mauerpark ab 2019 sichtbar gemacht werden. Eine wirklich glückliche Entwicklung für die Erzählung dieses Ortes, der eben deshalb Mauerpark heißt weil vor nun genau zweimal 28 Jahren und vier Monaten an dieser Stelle Weltgeschichte mit so gravierenden gesellschaftliche Folgen passiert ist. Im Zuge der Stauraumkanal-Arbeiten werden die Funde nun gesichert und wenige Meter weiter gelagert, um sie später exakt an gleicher Stelle wieder einzubauen und in Form eines historischen Fensters dauerhaft zu zeigen. Wir sind gespannt, wie der Entwurfsverfasser, Professor Gutav Lange 25 Jahre nach seiner Idee zur Gestaltung dieses Ortes nun auf diesen spektakulären Fund mit einer Anpassung der Stufenanlage auf seine Art reagieren wird.


In der Presse:
Mauerpark-Sensationsfund – Berliner Zeitung – 11.01.2018
Sensationeller Fund – Berliner Kurier – 11.01.2018
DDR-Fluchttunnel entdeckt – Tagesspiegel – 11.01.2018
Alter Fluchttunnel entdeckt – RBB-Abendschau – 11.01.2018
Secret Tunnel in Berlin – New York Times – 12.01.2018
Neuer Mauertunnel entdeckt – taz – 12.01.2018
Tunnel tells of lost hope – Times – 13.01.2018
Spuren einer Flucht – Morgenpost – 13.01.2018
Archäologen graben im Mauerpark – RT Deutschland – 12.01.2018
Historisk flugttunnel fundet – Berlingske – 15.01.2018
Fluchttunnel unterm Mauerpark entdeckt – RBB-Abendschau – 17.01.2018

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von Bernd Krüger
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Stauraumkanal-Baustelle erreicht Gleimviertel

von Mauerpark Redaktion am 5. Januar 2018

Siebenmonatige West-Ost-Sperrung für Autoverkehr

Im November 2017 wurde die Baustelle für die Startbaugrube an der Bernauer Straße eingerichtet, nun wird ab dem 8. Januar auch mit den Arbeiten für die Zielbaugrube an der Gleimstraße begonnen.

Die Baustelle an der Gleimstraße beansprucht deutlich weniger Platz als der an Bernauer Straße, bringt aber Veränderungen in der Verkehrsführung mit sich:

Autoverkehr: Die Gleimstraße wird mit der Einrichtung des Bauplatzes Mitte Januar bis Mai 2018 an der Kreuzung Schwedter Straße eingeengt und ab Mai bis Dezember 2018 für den Autoverkehr aus dem Wedding gesperrt. In umgekehrter Richtung kann – reguliert von einer Baustellenampel – gefahren werden.

Fußgänger- und Radverkehr: Da die Baugrube den Fußweg durch den Mauerpark (die Schwedter Straße) für rund 30 Meter beansprucht wird diagonal zwischen dem bestehenden Fuß- und Zufahrtsweg über den Falkplatz zur Max-Schmeling-Halle vis á vis der Gleimstraße 61 und der Schwedter Straße ein provisorischer Fuß- und Radweg errichtet. Der Gleimtunnel bleibt für Radfahrer und Fußgänger während der gesamten Bauzeit offen. Es kommt aber zu Verschwenkungen der Wegführung an der Baustelle sowie von Mai bis Dezember 2018 zu einer Ampelregelung am Bauplatz.

Der Stauraumkanal, ein 654 Meter langer Tunnel unter dem Pflasterweg durch den Park kann bei starkem Regen 7.400 Kubikmeter Abwasser speichern und schützt so Panke und Spree vor Schmutz. Um den Mauerpark möglichst wenig zu beeinträchtigen, wird der Stauraumkanal von Mai bis August 2018 mit einer Tunnelbohrmaschine unterirdisch vorangetrieben. Der Tunnelbohrer benötigt eine Start- und eine Zielbaugrube an der Bernauer bzw. an der Gleimstraße. In diesen beiden Gruben entsteht auch die Anbindung des Speichertunnels an die Kanalisation der Wohngebiete im Umfeld sowie ein Entleerungspumpwerk.

Weitere Informationen zur Baustelle im Mauerpark: www.bwb.de

Quelle: Anwohnerinformation BWB, 05.01.2018

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von Mauerpark Redaktion
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Tipps für die Silvesterfeier im Mauerpark

von Mauerpark Redaktion am 31. Dezember 2017

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An alle, die Silvester im Mauerpark feiern wollen, haben wir eine Bitte:

Nehmt Rücksicht – verzichtet auf Böller und Raketen.

Im Mauerpark leben viele Tiere, die durch Lärm, Qualm und Feuerblitzen aufgeschreckt werden. Gönnt den Tieren diese wenigen Rückzugsmöglichkeiten in dieser lauten Nacht.

Auch unsere (menschlichen) Artgenossen sind keine geeigneten Zielscheiben für selbst gebaute Raketen oder Knaller. Feiert ausgelassen, aber überschätzt nicht euren Mut oder euer Geschick.

Nehmt leere Verpackungen, Flaschen und Becher wieder mit.

Gegenseitiger Respekt und das Engagement für unseren urbanen Freiraum bleiben unser Motto auch für 2018.

Die Freunde des Mauerparks wünschen einen Guten Rutsch!

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von Mauerpark Redaktion
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Baustart für Stauraumkanal unterm Mauerpark

von Mauerpark Redaktion am 1. November 2017

Die Arbeiten für den Bau des Stauraumkanals unter dem Mauerpark beginnen jetzt. Der Tunnel unter der Schwedter Straße – dem gepflasterten Weg durch den Park – soll künftig bei starkem Regen 7.400 Kubikmeter Abwasser speichern und so Panke und Spree vor Verunreinigungen schützen.

In der ersten Bauphase vom 6. bis 21. November 2017 werden an der künftigen Startbaugrube für die Tunnelbohrmaschine an der Bernauer Straße zwei Gehwegüberfahrten hergestellt. Dafür werden in der Bernauer Straße in Richtung Westen eine Fahrspur gesperrt und der Gehweg vor dem Mauerpark auf drei Meter Breite verkleinert, sodass er für 15 Tage von Fußgängern und Radfahrern gemeinsam genutzt werden muss.

Parkzugang beiderseits der Baustelle möglich

In der zweiten Bauphase vom 22. November 2017 bis Ende April 2018 wird der Bauplatz für den Tunnelvortrieb mit der fast elf Meter tiefen Startbaugrube vorbereitet. Dazu werden die Treppenstufen sowie der Podest im Bereich Eberswalder/Schwedter Straße teilweise zurückgebaut. Der Zugang in den Mauerpark ist ab dann für die rund zweijährige Bauzeit beiderseits der Baustelle über einen neu errichteten provisorischen Zugang westlich des Mauerparks (vor dem Café Mauersegler) sowie über den Fußweg über die Böschung des Sportstadions auf der östlichen Seite möglich. In der Bernauer Straße stehen der Gehweg und die Fahrspur Richtung Westen wieder in voller Breite zur Verfügung.

Um den Mauerpark möglichst wenig zu beeinträchtigen, wird der 654 Meter lange Stauraumkanal mit einer Tunnelbohrmaschine unterirdisch vorangetrieben. Diese rund dreimonatige Phase beginnt im Mai 2018. In dieser Zeit wird der Bürgersteig vor der Baustelle gesperrt. Der Tunnelbohrer benötigt eine Start- und eine Zielbaugrube an der Bernauer bzw. an der Gleimstraße. In diesen beiden Gruben entsteht auch die Anbindung des neuen Speichertunnels an die Kanalisation der Wohngebiete im Umfeld sowie ein Entleerungspumpwerk.

Weitere Informationen finden Sie hier:
www.bwb.de/regen
www.bwb.de/presse

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von Mauerpark Redaktion
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Ganz klar: JA zum Regenbogen und Nein zu TXL

von Karin Weigang am 20. August 2017

Danke für Ihr JA zum Regenbogenspielplatz und für Ihr Nein zu TXL

Liebe Leser*innen, sicherlich fragen Sie sich schon, was TXL mit einem Spielplatz zu tun hat? Dazu fallen mir zunächst auch erstmal nur Gegensätze ein, die aufzuzählen diesen Rahmen sprengen würde. Aber im Grunde, Sie ahnen es schon, möchten wir mit diesem Gegensatzpaar auf einen Leitgedanken aufmerksam machen.

Bewusstsein für die Lebensqualität in einem wachsenden Ballungsraum 

Dieses Thema treibt uns als kleiner der Umwelt und der Gestaltung des Mauerparks gewidmeter Verein, schon lange um, ebenso wie das Thema Bürgerbeteiligung.

Die Zeit, das Regenbogenprojekt abzuschließen ist gekommen und der Termin zum Volksentscheid v. 24.09.17 drängt sich auf. Daher nutze ich hier und heute die Gelegenheit zu einem Fazit und einem Ausblick. Ich möchte eine Brücke schlagen zu unseren Freunden im Bürgerpark Pankow.  Die Menschen dort, sehnen seit dem Beschluss von 1996 die Schließung des Flughafens Tegel herbei.

Wir hier im Mauerpark sehen die Flieger im Norden am Horizont, aber wir hören sie nicht. Das ist angenehm, in einem lauten, von Jugendlichen aus aller Welt gern frequentierten Park. Hier kann man Musik machen und auch gehört werden. Im Bürgerpark Pankow geht das, sobald ein Flieger im Landeanflug auf TXL ist, nicht!

Lebensqualität sinkt mit wachsender Lärmbelästigung rapide

Machen Sie von Ihrem Stimmrecht Gebrauch und stimmen Sie für die Schließung des TXL.

Der Bund für Naturschutz hat in der jüngsten Ausgabe der ‚BUNDzeit‘, der Umweltzeitung für Berlin und Brandenburg, eine Kampagne gegen den von der FDP vorangetriebenen Volksentscheid zur Offenhaltung Tegels gestartet, die wir gerne unterstützen, in der Zielrichtung haben wir ähnliche Anliegen:

  • Mehr Aufmerksamkeit und Gehör für die tatsächlich betroffenen Anwohner
  • Der Kern der Botschaft des BUND: Verlässlichkeit nicht nur von Politik und Verwaltung, sondern auch von jedem, der am Volksentscheid teilnimmt, einzufordern.

Hier im Mauerpark, wie dort, gewinnt man den Eindruck, dass wirtschaftliche und persönliche Interessen im Vordergrund stehen. So wird in dieser Stadt am Ende sehr viel Geld für Großprojekte der Infrastruktur, des Wohnens, für Kultur und Sicherheit, ausgegeben, aber sehr wenig Geld kommt auf der Ebene an, für die es in der Stadt die geringste Lobby gibt:

Die Parks und Spielplätze – zugegeben etwas verkürzt dargestellt.

Aber mir ist wichtig, sich nicht durch die Kampagne der FDP vor den Karren „eines Bauchgefühls“ spannen zu lassen. Hier wird mit einer Tegel-Nostalgie und einer Notwendigkeit für einen zweiten Flughafen neben dem BER gespielt, die momentan gar nicht existiert.

Finanziert wird diese Kampagne der FDP durch einen Billigflieger. Diese Werbung wird derzeit in der ganzen Stadt großflächig plakatiert. Denjenigen, die sich weitergehend informieren möchten, sei an dieser Stelle die Seite des Bund für Naturschutz www.BUND-Berlin.de/Tegel empfohlen.

Erkenntnisse aus dem Regenbogen-Projekt im Mauerpark

Wir beobachten seit Jahren, wie wichtig für langfristige Projekte, verlässliche Politik ist, insbesondere über Legislaturperioden hinweg.

Der Bezirk Pankow sah sich im Jahr 2015 aus finanziellen Gründen nicht in der Lage, den 1999 errichteten Regenbogenspielplatz zu erhalten, bzw. wieder zu errichten.

An sich schon verwunderlich, dass in einer stark wachsenden Metropole, sowenig Geld für die soziale Infrastruktur da ist.

Eigeninitiative ist wichtig! 

  • die positive Botschaft dieses Projektes: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

Um diesen aus unserer Sicht so wichtigen Spielort für Kinder im Mauerpark nicht zu verlieren, haben wir uns für ein neues Regen-Bogen-Projekt eingesetzt.

Den traurigen Anblick der abgesägten Holzstümpfe des ursprünglichen Spielplatzes von 1999, haben wir mehrfach publiziert und uns über die Entstehung des Projektes informiert.

Als ein Signal der Hoffnung 10 Jahre nach der Wiedervereinigung im Mauerpark errichtet, hat es eine spannende Jugendbeteiligungsgeschichte, die von den evangelischen Kirchenkreisen im Fläming, Lübeck und Hamburg getragen wurde. Das Regenbogen-Projekt hat inzwischen weltweit 14 Spielplätze hervorgebracht.

Kooperation, Austausch und Hartnäckigkeit!

  • Versprochen ist versprochen und wird nicht gebrochen, gar nicht so einfach!

Hier haben sich auf der lokalen Ebene Menschen mit dem Willen zur Kooperation zusammengefunden. Dazu gehören maßgeblich Klaus Gust von der Fa. Sik-Holz, einer der Initiatoren und Gestalter der Regenbogen-Projekte, Wolf Sasse vom Grünflächenamt und die Freunde des Mauerparks.  Wir haben dabei viel über die Anfänge in den 90er Jahren, als die Regenbogen Idee aus der Taufe gehoben wurde, gelernt und etwas von dem Geist in das aktuelle Projekt weitergetragen.

Mitstreiter und Helfer finden

  • Vielen Dank allen, die mitgeholfen haben!
  • An einem Spielplatz mitzuarbeiten, der noch dazu ein Symbol für Frieden und Versöhnung ist, gibt das Gefühl an etwas Besonderem beteiligt zu sein.

Mit Erfolg haben wir am  Infopavillon Vorort, auf ‚betterplace.org‘ und mit Hilfe unser website Spenden für den Wiederaufbau des Regenbogen-Spielplatzes gesammelt. Auch die Fa. SIK-Holz hat das Projekt großzügig finanziell und personell unterstützt.

So konnte der zwischen dem Grünflächenamt und den Freunden des Mauerparks ausgehandelte Vertrag für das neue Regenbogen-Projekt in die Realisierung gehen.

Der Regenbogen-Spielplatz ist ein flächenmäßig kleiner Spielplatz an einer neuralgischen Stelle im Mauerpark. Wäre er verschwunden, hätte sich die Party- und Grillzone vermutlich schnell auch auf diese kleine Grünfläche im nördlichen, ruhigeren Teil des Parks, ausgedehnt.

Im Jahr 1999 hatte die Fa. SIK-Holz diese für kletter- und spielfreudige Kinder beliebte Anlaufstelle geschaffen. Als der Abriss des alten Regenbogens, der unverwüstlich schien, bekannt wurde, hat Klaus Gust, trotz Zweifeln an der Notwendigkeit für den Abriss des alten Spielplatzes, sehr schnell Ideen für einen neuen Regenbogen entwickelt.

Er hat nach der Vorstellung in der Bürgerwerkstatt im Herbst 2015 den neuen Vorschlag zu einem auch kostentechnisch kalkulierbaren Projekt gemacht. So konnte der Bezirk, nach der Zusage für das Bemühen um die notwendige finanzielle Unterstützung durch die Freunde des Mauerparks, dem Projekt zustimmen. Eine win-win-Situation für alle Beteiligten, die man sich in der großen Politik häufiger wünschen würde.

In wechselnden Konstellationen, in 2016 mit Jugendlichen aus dem Kirchenkreis, mit Unterstützung von Geflüchteten aus Syrien, in 2017 mit Vereinsmitgliedern und Anwohnern, haben wir für die Ausführung vor Ort, die Fa. SIK-Holz mit fleißigen Helfern unterstützen können und hatten richtig Spaß an der Zusammenarbeit!

In diesem Sinne, wünschen wir uns für die Zukunft auch im übertragenen Sinne,  erfolgreiche Regenbogen-Projekte.

Hier und heute laden wir euch ein, für die Schließung von TXL zu stimmen.

Unterstützt unsere Freunde im Bürgerpark Pankow und die 300.000 Anwohner, die vom Fluglärm und steigender Umweltverschmutzung betroffen sind!

Zeigt den Billigfliegern und Populisten die rote Karte!

K. Weigang, 20.08.2017

von Karin Weigang
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Einladung zur Wiedereröffnung des Regenbogens

von Mauerpark Redaktion am 8. Juli 2017

Versprochen ist versprochen: Der Regenbogen ist nun wieder da.
Und nicht nur gibt es einen neuen Regenbogen, auch ein Spielschiff – eine Arche mit Giraffe – gibt es dazu.

Deshalb laden wir alle Unterstützer, Helfer und natürlich die Kinder und ihre Eltern ein, diesen besonderen Moment mit uns zusammen zu feiern!

Wann: Freitag, den 14.07.2017 um 15 Uhr
Wo: Regenbogenspielplatz im Mauerpark

Wer glaubt, ein Regenbogen fällt so einfach vom Himmel, der irrt. Es war ein langer und nicht immer einfacher Weg, den Traum in die Tat umzusetzen. Aber der Weg wurde zum Ziel und viele Menschen haben sich dabei kennen und schätzen gelernt. Mit gemeinsamer Kraft haben wir das Ziel erreicht.

Im Herbst 2015 fiel der original Regenbogen der regelmässigen Sicherheitsüberprüfung zum Opfer. Das Bezirksamt sah sich nicht in der Lage den in die Jahre gekommenen Spielplatz zu reparieren und schickte die Kettensägen. Der Empörung folgte ein konstruktiver Ansatz: Schnell sollte ein neuer Regenbogen an gleicher Stelle entstehen. Nur war da ein Problem – dem Bezirkt fehlten die finanziellen Mittel. Gemeinsam mit der Firma SIK-Holz, den Freunden des Mauerparks e.V., dem Bezirk, vielen grosszügigen Spenden und last but not least ehrenamtlichen Helfern ist es aber gelungen, den Spielplatz neu aufzubauen.

Nach dem ersten Bauabschnitt im Sommer 2016 mit dem westlichen Bogen und der Schaukel erfolgte nun im Sommer 2017 der Aufbau des östlichen Bogens und des neuen Spielschiffs. Nun ist es so weit: Am Freitag, den 14.07.2017 um 15 Uhr werden die letzten Absperrungen abgebaut und der Regenbogen-Spielpatz wird feierlich der Öffentlichkeit übergeben.

 

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„Zug der Liebe“ startet 2017 am Mauerpark

von Mauerpark Redaktion am 1. Juli 2017

Der Zug der Liebe startet am 1. Juli um 13 Uhr  direkt am Mauerpark.

Der „Zug der Liebe“ soll ein Zeichen der Nächstenliebe gegen rechtspopulistische Triebe in Europa und die anwachsende Gleichgültigkeit in Deutschland setzen. Der Zug der Liebe ist ebenfalls ein karitativer Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Toleranz und Menschlichkeit als wichtige Werte einer liberalen Gesellschaft wieder mehr in den Vordergrund des täglichen Daseins zu rücken. Die Probleme unserer Stadt sollen ebenfalls mehr in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung gehoben werden.

Weitere Infos: zugderliebe.org

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Fête de la Musique 2017 im Mauerpark

von Mauerpark Redaktion am 20. Juni 2017

Bei der “Fête de la Musique” am 21.6.2017 tanzen und singen die Berliner und natürlich dreht sich auch im Mauerpark alles um Musik.

Neben der grossen, kommerziellen Bühne von Red Bull wird es auch wieder kleine spontane Konzerte im Mauerpark geben.

Programm der „Red Bull Music Academy Stage“ (16 – 22 Uhr):

  • 16:00 Alis (electronic)
  • 16:30 Cuthead (house, hip hop)
  • 17:35 Jameszoo (electronic)
  • 18:30Dorian Concept (electronic)
  • 19:40 Thundercat (funk, soul)
  • 21:00 Flying Lotus (electronic, hip hop)

Ab Sommer 2017, kurz nach der Fête de la Musique, bauen die Berliner Wasserbetriebe einen Stauraumkanal unter dem Park, somit wird der Mauerpark für Red Bull Music Academy Stage nicht mehr zur Verfügung stehen.

Weitere Infos zum offiziellen Programm und den Spielregeln findet ihr unter www.fetedelamusique.de

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