Der Mauerpark tanzt zum 15. Mal friedvoll in den Mai

von Alexander Puell am 1. Mai 2018

Die 15. Friedvolle Walpurgisnacht war ein buntes Fest für Gross und Klein, mit Seifenblasen, Friedensgebet, Dancefloors, Livemusik, Trommeln, Lagerfeuer und Feuershow.

Die über die letzten Jahre etablierte Zusammenarbeit zwischen Künstlern, Freunden des Mauerparks, Polizei und Bezirksamt sorgte für einen reibungslosen Ablauf und zauberhaften Abend mit ausgelassener und friedvoller Atmosphäre.

Vielen Dank an Peter Pan mit seiner Initiative “Liebet Eure Feinde”, an alle Künstler und ehrenamtlichen Helfer, ohne deren unermüdliches Engagement die Walpurgisnacht nicht möglich gewesen wäre.

Ganz besonderen Dank an das Bezirksamt Pankow, die Kulturgemeinschaft Mauerpark und last but not least an die Ballon-Werft.

 

Weitere Fotos von Thore Rehbach

In der Presse:
Berlin feiert friedlich im Mauerpark – Tagesspiegel
Chronologie der Walpurginsnacht – Berliner Zeitung
Party und Demos zur Walpurgisnacht – RBB

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von Alexander Puell
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15. Friedvolle Walpurgisnacht im Mauerpark (2018)

von Alexander Puell am 26. April 2018

Die Friedvolle Walpurgisnacht ruft nunmehr zum 15. Mal zum ausgelassenen und friedlichen Feiern in den Mauerpark, mit Tanz in den Mai, mit Lagerfeuer, Feuerartistik, Seifenblasen und Musik.

Der Tanz in den Mai ist die moderne und friedliche Form des alten Brauches und feiert letztendlich den Beginn des Sommers.

Seit 15 Jahren feiern die Initiative „Liebet Eure Feinde“ und die Freunde des Mauerparks e.V., unterstützt vom Bezirksamt Pankow, der Kulturgemeinschaft Mauerpark und zahlreichen Nachbarn, eine friedliche und kreative Walpurgisnacht im Mauerpark.

Im Mauerpark feiern wir zusammen ein Fest, das wir ehrenamtlich und unkommerziell gestalten. Unser Motto: mitmachen. Anwohner, Besucher und Kreative gestalten gemeinsam einen feierlichen Abend: Mit Lagerfeuer, Musik, Feuer-Jonglage, Seifenblasen und einem Tanz in den Mai – der Phantasie sind im Mauerpark keine Grenzen gesetzt.

In diesem Jahr mit dabei: Peter & PatTeam-FoxFeuerCamp, Dub der Guten Hoffnung, Hope Center, diekreativePuto Production, 12 Volt, OYA, Folkwiese, Andy SnatchPaul Tolhurs, Buddhi, Johanna Zeul + Masataka Koduka, u.v.m.

Ein Rückblick von Denis Martens auf die Walpurgisnacht 2013

Ein zentrales Lagerfeuer wird durch die Unterstützung des Bezirksamts Pankow ermöglicht.

Das Friedensgebet gegen 19 Uhr ist offen für alle, interreligiös und ein Wunsch für Frieden in Berlin, Europa und der ganzen Welt.

Unser Fest geht bis kurz nach Mitternacht. Bitte nehmt ab 01:00 Uhr verstärkt Rücksicht auf die Anwohner und gönnt denen ihre verdiente Nachtruhe.

Wir wünschen Euch und uns ein schönes, friedvolles Walpurgisfest!

Weitere Infos auf www.friedvolle-walpurgisnacht.de und
den Facebook-Pages: Mauerpark & Walpurgisnacht

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von Alexander Puell
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Mach mit bei der 15. Friedvollen Walpurgisnacht

von Mauerpark Redaktion am 26. März 2018

Die 15. Friedvolle Walpurgisnacht im Mauerpark ruft am Montag den 30.04.2018 zu einem ausgelassenen und friedlichen Tanz in den Mai, mit Lagerfeuer, Feuerartistik und Musik.

Mach mit – pack mit an!
Wir möchten diese besondere Nacht gemeinsam gestalten!

Vorbereitungstreffen:
09.04.2018 um 19.00 Uhr im Mauersegler
23.04.2018 um 19.00 Uhr im Mauersegler

Weitere Infos und Kontakt:
www.friedvolle-walpurgisnacht.de
facebook.com/friedvolle.walpurgisnacht
facebook.com/mauerpark.berlin
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von Mauerpark Redaktion
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Infos zum Stauraumkanal im Mauerpark

von Mauerpark Redaktion am 21. März 2018

Die Arbeiten für den Bau des Stauraumkanals unter dem Mauerpark laufen auf Hochtouren. Aber was hat es überhaupt mit dem Tunnel unter der Schwedter Straße auf sich. Warum gibt es zwei Baustellen?

Ein kurzer Film der Berliner Wasserbetriebe gibt dazu Einblicke.

Weitere Infos zur BWB-Baustelle: www.bwb.de

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von Mauerpark Redaktion
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Die Geschichte liegt direkt unterm Mauerpark

von Bernd Krüger am 11. Januar 2018

Die Geschichte einer „Grenzerfahrung“ und vom Glück der richtigen Erkenntnis im passenden Moment.

Das Jahr 2017 endete im Mauerpark mit einer außergewöhnlichen und einmaligen Entdeckung, die beinahe auf dem Schutt der Geschichte gelandet wäre. Bei der Entfernung der Stufenanlage an der Bernauer Straße, die notwendig war für die Vorbereitung der Startbaugrube für den Stauraumkanal unter dem Mauerpark wurde eine 12 Quadratmeter große Fläche aus Betom mit verrosteten Metallresten freigelegt. Beim Blick am Tage der Versetzung des großen Granitblockes mit medienwirksamer Presseeinladung der Berliner Wasserbetriebe urteilten die Anwesenden eher ratlos über dieses Relikt, Spekulationen kreisten um ein „Wachturmfundament“. Dank der guten Freilegung durch die ausführende Firma auch der noch vorhandenen Fundamentmauern eines ehemaligen Gebäudes des Güterbahnhofs der Nordbahn brauchte es nun also nur noch eines geschulten Blickes, um den Wert der „Sache“ zu beurteilen. Unser Mitglied Bernd Krüger, der dann am 17.12. den Ort in Augenschein nahm machte sich so seine Gedanken, wälzte historisches Fotomaterial und kam zu dem Schluß, das es sich wohl um die unterirdischen Reste der ehemaligen Panzersperren (fachlich Höckersperren) aus zusammengeschweißten Eisenbahnschienen, als Dreiböcke in Beton fixiert, handeln mußte. (Für Laien ist dieses nicht ohne weiteres zu erkennen) Historische Fotos belegen an dieser Stelle zwei Doppelreihen quer über die Bernauer Straße und ein Stück auf der Schwedter Straße entlang, im heutigem Mauerpark.

Nun brauchte es „nur noch“ eines Anrufes beim Landesdenkmalamt, um zu klären, ob der Sache nachgegangen würde. Nach einem weiteren Anruf und einem Ortsteremin am gleichen Tag mit dem zuständigen Fachmann für Bodendenkmale der Berliner Mauer war klar, dass hier tatsächlich ein sehr seltenes Zeitzeugnis aus der frühen Zeit der Grenzbefestigung gefunden wurde, zeitlich einzuordnen vor Errichtung der Mauer in ihrer ersten Fassung aus Mauersteinen. Dank der sehr schnellen Erkundung und Dokumentation durch die archäologische Fachfirma abd Dresseler 4 Tage vor Weihnachetn, die Kooperation der Berliner Wasserbetriebe, die nun in ihrem Bauablauf etwas Verzögerung bekommen hat und die anschließenden Grabungen bis zum 12.1., die nun auch zur Entdeckung der ehemaligen Einstiegsstelle zu einem Fluchtunnel aus dem Jahr 1963 führten ist eine einmalige geschichtliche Situation wieder zu Tage getreten. Sie soll auch in Zukunft im wiederhergestellten Mauerpark ab 2019 sichtbar gemacht werden. Eine wirklich glückliche Entwicklung für die Erzählung dieses Ortes, der eben deshalb Mauerpark heißt weil vor nun genau zweimal 28 Jahren und vier Monaten an dieser Stelle Weltgeschichte mit so gravierenden gesellschaftliche Folgen passiert ist. Im Zuge der Stauraumkanal-Arbeiten werden die Funde nun gesichert und wenige Meter weiter gelagert, um sie später exakt an gleicher Stelle wieder einzubauen und in Form eines historischen Fensters dauerhaft zu zeigen. Wir sind gespannt, wie der Entwurfsverfasser, Professor Gutav Lange 25 Jahre nach seiner Idee zur Gestaltung dieses Ortes nun auf diesen spektakulären Fund mit einer Anpassung der Stufenanlage auf seine Art reagieren wird.


In der Presse:
Mauerpark-Sensationsfund – Berliner Zeitung – 11.01.2018
Sensationeller Fund – Berliner Kurier – 11.01.2018
DDR-Fluchttunnel entdeckt – Tagesspiegel – 11.01.2018
Alter Fluchttunnel entdeckt – RBB-Abendschau – 11.01.2018
Secret Tunnel in Berlin – New York Times – 12.01.2018
Neuer Mauertunnel entdeckt – taz – 12.01.2018
Tunnel tells of lost hope – Times – 13.01.2018
Spuren einer Flucht – Morgenpost – 13.01.2018
Archäologen graben im Mauerpark – RT Deutschland – 12.01.2018
Historisk flugttunnel fundet – Berlingske – 15.01.2018
Fluchttunnel unterm Mauerpark entdeckt – RBB-Abendschau – 17.01.2018

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von Bernd Krüger
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Stauraumkanal-Baustelle erreicht Gleimviertel

von Mauerpark Redaktion am 5. Januar 2018

Siebenmonatige West-Ost-Sperrung für Autoverkehr

Im November 2017 wurde die Baustelle für die Startbaugrube an der Bernauer Straße eingerichtet, nun wird ab dem 8. Januar auch mit den Arbeiten für die Zielbaugrube an der Gleimstraße begonnen.

Die Baustelle an der Gleimstraße beansprucht deutlich weniger Platz als der an Bernauer Straße, bringt aber Veränderungen in der Verkehrsführung mit sich:

Autoverkehr: Die Gleimstraße wird mit der Einrichtung des Bauplatzes Mitte Januar bis Mai 2018 an der Kreuzung Schwedter Straße eingeengt und ab Mai bis Dezember 2018 für den Autoverkehr aus dem Wedding gesperrt. In umgekehrter Richtung kann – reguliert von einer Baustellenampel – gefahren werden.

Fußgänger- und Radverkehr: Da die Baugrube den Fußweg durch den Mauerpark (die Schwedter Straße) für rund 30 Meter beansprucht wird diagonal zwischen dem bestehenden Fuß- und Zufahrtsweg über den Falkplatz zur Max-Schmeling-Halle vis á vis der Gleimstraße 61 und der Schwedter Straße ein provisorischer Fuß- und Radweg errichtet. Der Gleimtunnel bleibt für Radfahrer und Fußgänger während der gesamten Bauzeit offen. Es kommt aber zu Verschwenkungen der Wegführung an der Baustelle sowie von Mai bis Dezember 2018 zu einer Ampelregelung am Bauplatz.

Der Stauraumkanal, ein 654 Meter langer Tunnel unter dem Pflasterweg durch den Park kann bei starkem Regen 7.400 Kubikmeter Abwasser speichern und schützt so Panke und Spree vor Schmutz. Um den Mauerpark möglichst wenig zu beeinträchtigen, wird der Stauraumkanal von Mai bis August 2018 mit einer Tunnelbohrmaschine unterirdisch vorangetrieben. Der Tunnelbohrer benötigt eine Start- und eine Zielbaugrube an der Bernauer bzw. an der Gleimstraße. In diesen beiden Gruben entsteht auch die Anbindung des Speichertunnels an die Kanalisation der Wohngebiete im Umfeld sowie ein Entleerungspumpwerk.

Weitere Informationen zur Baustelle im Mauerpark: www.bwb.de

Quelle: Anwohnerinformation BWB, 05.01.2018

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von Mauerpark Redaktion
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Tipps für die Silvesterfeier im Mauerpark

von Mauerpark Redaktion am 31. Dezember 2017

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An alle, die Silvester im Mauerpark feiern wollen, haben wir eine Bitte:

Nehmt Rücksicht – verzichtet auf Böller und Raketen.

Im Mauerpark leben viele Tiere, die durch Lärm, Qualm und Feuerblitzen aufgeschreckt werden. Gönnt den Tieren diese wenigen Rückzugsmöglichkeiten in dieser lauten Nacht.

Auch unsere (menschlichen) Artgenossen sind keine geeigneten Zielscheiben für selbst gebaute Raketen oder Knaller. Feiert ausgelassen, aber überschätzt nicht euren Mut oder euer Geschick.

Nehmt leere Verpackungen, Flaschen und Becher wieder mit.

Gegenseitiger Respekt und das Engagement für unseren urbanen Freiraum bleiben unser Motto auch für 2018.

Die Freunde des Mauerparks wünschen einen Guten Rutsch!

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von Mauerpark Redaktion
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Baustart für Stauraumkanal unterm Mauerpark

von Mauerpark Redaktion am 1. November 2017

Die Arbeiten für den Bau des Stauraumkanals unter dem Mauerpark beginnen jetzt. Der Tunnel unter der Schwedter Straße – dem gepflasterten Weg durch den Park – soll künftig bei starkem Regen 7.400 Kubikmeter Abwasser speichern und so Panke und Spree vor Verunreinigungen schützen.

In der ersten Bauphase vom 6. bis 21. November 2017 werden an der künftigen Startbaugrube für die Tunnelbohrmaschine an der Bernauer Straße zwei Gehwegüberfahrten hergestellt. Dafür werden in der Bernauer Straße in Richtung Westen eine Fahrspur gesperrt und der Gehweg vor dem Mauerpark auf drei Meter Breite verkleinert, sodass er für 15 Tage von Fußgängern und Radfahrern gemeinsam genutzt werden muss.

Parkzugang beiderseits der Baustelle möglich

In der zweiten Bauphase vom 22. November 2017 bis Ende April 2018 wird der Bauplatz für den Tunnelvortrieb mit der fast elf Meter tiefen Startbaugrube vorbereitet. Dazu werden die Treppenstufen sowie der Podest im Bereich Eberswalder/Schwedter Straße teilweise zurückgebaut. Der Zugang in den Mauerpark ist ab dann für die rund zweijährige Bauzeit beiderseits der Baustelle über einen neu errichteten provisorischen Zugang westlich des Mauerparks (vor dem Café Mauersegler) sowie über den Fußweg über die Böschung des Sportstadions auf der östlichen Seite möglich. In der Bernauer Straße stehen der Gehweg und die Fahrspur Richtung Westen wieder in voller Breite zur Verfügung.

Um den Mauerpark möglichst wenig zu beeinträchtigen, wird der 654 Meter lange Stauraumkanal mit einer Tunnelbohrmaschine unterirdisch vorangetrieben. Diese rund dreimonatige Phase beginnt im Mai 2018. In dieser Zeit wird der Bürgersteig vor der Baustelle gesperrt. Der Tunnelbohrer benötigt eine Start- und eine Zielbaugrube an der Bernauer bzw. an der Gleimstraße. In diesen beiden Gruben entsteht auch die Anbindung des neuen Speichertunnels an die Kanalisation der Wohngebiete im Umfeld sowie ein Entleerungspumpwerk.

Weitere Informationen finden Sie hier:
www.bwb.de/regen
www.bwb.de/presse

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von Mauerpark Redaktion
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