{"id":7047,"date":"2015-07-03T12:22:34","date_gmt":"2015-07-03T10:22:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.mauerpark.info\/history\/exerzierplatz\/?lang=en"},"modified":"2022-07-30T17:57:21","modified_gmt":"2022-07-30T15:57:21","slug":"parade-grounds","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.mauerpark.info\/en\/history\/parade-grounds\/","title":{"rendered":"Parade Grounds"},"content":{"rendered":"[et_pb_section fb_built=&#8221;1&#8243; admin_label=&#8221;section&#8221; _builder_version=&#8221;4.16&#8243; da_disable_devices=&#8221;off|off|off&#8221; global_colors_info=&#8221;{}&#8221; da_is_popup=&#8221;off&#8221; da_exit_intent=&#8221;off&#8221; da_has_close=&#8221;on&#8221; da_alt_close=&#8221;off&#8221; da_dark_close=&#8221;off&#8221; da_not_modal=&#8221;on&#8221; da_is_singular=&#8221;off&#8221; da_with_loader=&#8221;off&#8221; da_has_shadow=&#8221;on&#8221;][et_pb_row admin_label=&#8221;row&#8221; _builder_version=&#8221;4.16&#8243; background_size=&#8221;initial&#8221; background_position=&#8221;top_left&#8221; background_repeat=&#8221;repeat&#8221; global_colors_info=&#8221;{}&#8221;][et_pb_column type=&#8221;4_4&#8243; _builder_version=&#8221;4.16&#8243; custom_padding=&#8221;|||&#8221; global_colors_info=&#8221;{}&#8221; custom_padding__hover=&#8221;|||&#8221;][et_pb_text admin_label=&#8221;Text&#8221; _builder_version=&#8221;4.17.6&#8243; background_size=&#8221;initial&#8221; background_position=&#8221;top_left&#8221; background_repeat=&#8221;repeat&#8221; hover_enabled=&#8221;0&#8243; global_colors_info=&#8221;{}&#8221; sticky_enabled=&#8221;0&#8243;]\n<h3>Entstehung eines Exerzierplatzes<\/h3>\n<p>Im Jahr 1825 verkaufte Griebenow einen gro\u00dfen Teil des Gebiets an das\u00a0preu\u00dfische Milit\u00e4r, das dort f\u00fcr das\u00a0Kaiser-Alexander-Regiment\u00a0einen Exerzierplatz anlegte.<\/p>\n<p>Aufgrund einer auf dem Exerzierplatz gewachsenen einzelnen\u00a0Pappel\u00a0(heute in der Topsstra\u00dfe), erhielt er im Volksmund den Namen \u201eExerzierplatz zur einsamen Pappel\u201c.\u00a0Bei den\u00a0M\u00e4rzunruhen im Jahre 1848\u00a0erlangte der Exerzierplatz am 26.\u00a0M\u00e4rz 1848 beachtliche Bekanntheit: Eine f\u00fcr das damalige Berlin riesige Menschenmenge bis zu 20.000 Arbeitern demonstrierten hier Forderungen an den\u00a0preu\u00dfischen\u00a0K\u00f6nig: Geregelte und k\u00fcrzere Arbeitszeit, h\u00f6here Arbeitsl\u00f6hne an Sonn- und Feiertagen und Einf\u00fchrung der allgemeinen Schulpflicht.\u00a0Die Nutzung des Gel\u00e4ndes als Exerzierplatz f\u00fcr die kaiserliche Armee zog sich bis in die Anf\u00e4nge des 20.\u00a0Jahrhunderts.\u00a0Der Platz wurde auch immer h\u00e4ufiger zu schulm\u00e4\u00dfigen und vereinsm\u00e4\u00dfigen Leibes\u00fcbungen genutzt, da es dem dichtbev\u00f6lkerten Bezirk an entsprechenden Freifl\u00e4chen fehlte.\u00a0Mit der zunehmenden Popularit\u00e4t des Fu\u00dfballs auch in Arbeiterkreisen fand am 18.\u00a0April 1892 auf dem Exerzierplatz ein Spiel zwischen der Berliner und der Dresdner Stadtauswahl statt, bei dem die Berliner 0:3 unterlagen. Im selben Jahr wurde im Juli auch der Fu\u00dfballclub\u00a0Hertha BSC\u00a0gegr\u00fcndet, dem der Exerzierplatz\u00a0Einsame Pappel\u00a0viele Jahre als Spielst\u00e4tte diente.<\/p>\n<p>Um 1900 war die Gegend um den Exerzierplatz bereits dicht bebaut, sodass dieser stark von den Anwohnern \u2013\u00a0meist Angeh\u00f6rigen des\u00a0Proletariats\u00a0\u2013 frequentiert wurde. Immer h\u00e4ufiger klagten Anwohner und Polizei gegen\u00fcber dem Polizeipr\u00e4sidium \u00fcber untragbare Zust\u00e4nde auf dem Gel\u00e4nde, zu dem jedermann Zutritt hatte. Der Plan des Milit\u00e4rs, den Exerzierplatz mit einer Mauer einzufrieden, scheiterte jedoch, da die Stadt die Kosten f\u00fcr deren Bau nicht \u00fcbernehmen wollte. Als die Klagen aber nicht endeten, erkl\u00e4rte sich 1910 das Kriegsministerium bereit, einen Teil des Exerzierplatzes zu ver\u00e4u\u00dfern. An der Immobilie hatten zwei Parteien Interesse: Einerseits die\u00a0Preu\u00dfische Staatseisenbahn, die das Gel\u00e4nde des Alten Nordbahnhofs erweitern wollte, andererseits die evangelische Kirche, die das F\u00fcrsorgehaus\u00a0Erich-Frommel-Heim\u00a0von der Sch\u00f6nhauser Allee gen Westen erweitern wollte. Letztendlich kaufte nach Zustimmung der Stadtverordneten im Juni 1911 der\u00a0Berliner Magistrat\u00a01912 f\u00fcr 6,5\u00a0Millionen Mark den \u00f6stlichen Teil des Exerzierplatzes vom Milit\u00e4rfiskus, wo ein Spiel- und Sportpark angelegt werden sollte. Den Auftrag zur Planung erhielt der st\u00e4dtische Gartendirektor\u00a0Albert Brodersen.\u00a0Die Nutzung des\u00a0Exers\u00a0als Sport- und Spielst\u00e4tte war fortdauernd, nur w\u00e4hrend der beiden Weltkriege diente das Gel\u00e4nde vor\u00fcbergehend auch milit\u00e4rischen Zwecken. Nach dem\u00a0Ersten Weltkrieg\u00a0errichtete man au\u00dferdem Kleinkolonien und Baracken, die das Erscheinungsbild des Gel\u00e4ndes bis nach dem\u00a0Zweiten Weltkrieg\u00a0pr\u00e4gten.<\/p>\n<h3><span id=\"Umgestaltung_in_eine_Sportanlage_1951\">Umgestaltung in eine Sportanlage 1951<\/span><\/h3>\n<p>Im Jahr 1951 wurde anl\u00e4sslich der\u00a0III.\u00a0Weltjugendfestspiele\u00a0in nur wenigen Monaten der neue\u00a0Berliner Sportpark\u00a0samt\u00a0Stadion Einsame Pappel\u00a0nach den Pl\u00e4nen des Architekten\u00a0Rudolf Ortner\u00a0errichtet. Die westliche R\u00fcckseite des Stadions, an der eine aus Tr\u00fcmmerbergen aufgesch\u00fcttete B\u00f6schung das Gel\u00e4nde einfasste, bildete zugleich die Grenze zwischen der sowjetischen und franz\u00f6sischen Besatzungszone, sp\u00e4ter damit auch die Staatsgrenze.<\/p>\n<p>Der Sportpark lag auf dem Staatsgebiet der\u00a0DDR. Sein Ausbau war Teil des\u00a0Nationalen Aufbauwerks.\u00a0Aufbaubrigaden\u00a0der\u00a0FDJ\u00a0und freiwillige Arbeitskr\u00e4fte beteiligten sich an\u00a0Aufbausonntagen\u00a0an den umfangreichen Aufr\u00e4umarbeiten, die u.\u00a0a. die Beseitigung von\u00a0Kriegstr\u00fcmmern\u00a0beinhalteten. Anl\u00e4sslich des 100.\u00a0Todestags von\u00a0Friedrich Ludwig Jahn\u00a0erhielt der Sportpark 1952 seinen heutigen Namen und in den Jahren 1986 und 1987 wurde das Stadion komplett saniert.<\/p>\n<p>Quelle: Wikipedia<\/p>\n[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Entstehung eines Exerzierplatzes Im Jahr 1825 verkaufte Griebenow einen gro\u00dfen Teil des Gebiets an das\u00a0preu\u00dfische Milit\u00e4r, das dort f\u00fcr das\u00a0Kaiser-Alexander-Regiment\u00a0einen Exerzierplatz anlegte. 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