Home » Politik » Bahn frei für den Mauerpark

Bahn frei für den Mauerpark

Wofür wir die 6 ha brauchen, …

Übersicht Web
Was schon da ist, soll bleiben:

  • Freiluftgastronomie
    (Mauersegler, Tante Käthe, Schönwetter, Sonnenseite)
  • Flohmarkt am Mauerpark
  • Pflanzenwunder
  • Blumenhandel

Was noch fehlt im Park:

  • Ballsportflächen
  • schattige Bauminseln
  • eine herausragende Allee
  • Hundespielplatz in der Ebene
  • Jogging-Rundweg
  • öffentliche Fusswege zwischen Wedding und Plenzlauer Berg

Ideen, die Platz brauchen:

  • ein Pavillon mit Spielgarten, Plansche und Cafe
  • ein Garten für Umweltbildung
  • öffentlich zugängliche Gemeinschaftsgärten
  • Treffpunkt und Thingplatz

Übersicht als PDF

Abgelegt in Allgemein
von bernd

6 Kommentare to “Bahn frei für den Mauerpark”


  1. Was ich echt blöd finde, da wird ewig gestritten darüber, ob der Weg durch den Mauerpark (Teil des Mauerradwegs und des Fernradwegs Berlin-Usedom) teilgeteert werden soll. Von den Mauerparkfreunden wurde immer argumentiert, dass man die Fahrradfahrer auf einem separaten extra angelegten Weg haben will. Dann kommt jemand mit einem Plan heraus und was wird vergessen? Richtig geraten.

  2. Hallo Dirk,
    wir Freunde des Mauerparks haben unseren Vorschlag für eine Verschwenkung des Fernradweges Berlin-Usedom nicht aufgegeben. Der obige Plan ist ein Übersichtsplan, in dem nicht alle Details bezeichnet werden konnten. Der Weg am linken Rand des zukünftigen (!) Mauerparkgeländes (oben schmal und geknickt, darunter breit)soll der Fernradweg werden. Seine Realisierung hängt aber auch von der Errichtung einer gesonderten Gleimtunnelüberquerung ab.
    Für den Berliner Mauerweg finden wir, daß er dort liegen sollte, wo die Mauer war: auf der Pflasterstr. als historische Anlage, auf dem die Mauer stand. Diese Radler wollen ja wohl nicht nur schnell durchfahren, sondern etwas von der Mauergeschichte erfahren.
    Mit Grüßen
    Bernd von den Freunden des Mauerparks e.V.

  3. Hallo Bernd,
    vielen Dank für Deine Antwort.
    Finde ich sehr gut, dass Ihr auch an die Radfahrer gedacht habt. Allerdings finde ich, dass die Planung, die Du beschrieben hast, für Radfahrer nicht sehr günstig ist. Viele Radfahrer aus der Schwedter oder der Oderberger kommend werden weiterhin den direkten Weg nehmen, weil der geplante Radweg einen zu großen Umweg bedeutet. Damit bleibt der Konflikt zwischen Radfahrern und Fußgängern auf dem Mauerweg wie bisher erhalten.
    Und was ich auch nicht verstehe: Ihr wollt die Radfahrer über eine Brücke über den Gleimtunnel führen (die es ja, so weit ich weiß, nicht geben wird) und dann am Kinderbauernhof vorbei führen. Dort Radfahrer vorbei zu führen, finde ich auch nicht so günstig. Da sind ja viele Kinder zu Fuß unterwegs. Da erzeugt man doch die gleiche Konfliktsituation zwischen Fußgängern und Radfahrern die man jetzt schon auf dem Mauerweg hat. Und die Schwedter ist nördlich von der Gleimstraße doch jetzt schon super für Radfahrer geeignet. Warum noch einen parallelen Weg?
    Ich fände es gut, wenn Ihr da noch ein bißchen dran bleibt und weiter überlegt, wie man auch eine Lösung findet, die auch für die vielen, und Dank der Benzinpreise und der Politik des Senats jährlich mehr werdenden, Radfahrer gut ist.
    Herzliche Grüße,
    Dirk

  4. Hallo Dirk,
    ich find’s schön und erfrischend, wie du dir genaue Gedanken machst über die Planung des zukünftig kompletten Mauerparks. Jeder Hinweis, jede Idee bringt uns ein Stückchen weiter und die Bürger näher an die komplexe Problematik der Mauerparkfertigstellung.
    Natürlich ist dieser Fahrradweg jetzt lediglich in einen Vorschlag eingeflossen. Und, es ist noch weit bis zur Fertigstellung, so auch bis zum Gleimsteg, der kommen wird, eine nächste Besprechung mit SenStadt dazu ist von uns für Januar 2008 anberaumt.
    Du weißt vielleicht, dass wir Freunde des Mauerparks erfolgreich die Asphaltierung des Mauerparkpflasterwegs für einen Fernradweg nach Usedom mit verhindern konnten, ein Hauptgrund war u.a., dass ein Fahrradweg das Leben auf dem Mauerpark beschleunigen würde, dass der Park eine “Ruhezone” bleiben soll.
    Genau für dieselbe Sache würden wir beim Gelände an der Jugendfarm eintreten, sollte die Gefahr einer Beschleunigung des Lebens dort bestehen. Wenn der Fahrradweg kommen soll, dann nur nach Diskussion aller Beteiligter, so auch der Anwohner und Mauerparkbesucher, ist doch wohl klar. Diese Linie fahren wir auf jeden Fall.
    Nebenbei gesagt, dass nicht jeder diesen Fahrradweg, wenn er denn kommt, nutzen wird, ist doch schnuppe, der vorhandene, der Pflasterweg im 1. Bauabschnitt des Mauerparks darf doch weiterhin befahren werden. Jedoch gibt es dort, trotz nachfolgend eingerichteter Fahrradstraße (Schwedter Straße) die nicht ungefährliche Überquerung der Gleimstraße sowie die für manchen unbequeme Überwindung der Höhenunterschiede zur tiefer liegenden Gleimstraße.
    Liebe Mauerparkgrüße
    Bodo

  5. andrea hartung sagt:

    Als hauptsächlich Rad fahrende Anwohnerin durchfahre ich den Kiez und so den Mauerpark fast täglich. Dabei habe ich die Alternative vom Schwedter Steg kommend die als im spitzen Winkel angelegte halsbrecherische Rechtkurve zu nutzen um über die Swinemünder str. zur Eberswalder zu gelangen oder die Schwedter Str. durch den Park zu fahren und mich dabei kräftig durchschütteln zu lassen. Von der eingeschränkten Transportmöglichkeit durch das Geschüttel abgesehen, kann Mensch am Ende solcher Straßen und Wege sein Werkzeug auspacken um dem Verlust von Fahrradteilen vor zu beugen. Obgleich sich mein Auge an dem Anblick des Pflasters erfreut kriege ich vom Rest meines Körpers ein anderes Feedback. Auch kann ich mir nicht vorstellen, daß Rollstuhlfahrer gerne diesen Weg nutzen oder sich das Keinkind an dem durchrütteln erfreut.
    So versuchen oftmals Alle die das Kopfsteinpflaster meiden wollen sich auf dem schmalen Weg daneben einen Raum zu sichern.
    Außer, daß die Schwedter str. in diesem Abschnitt eine gute Verbindung zwischen Schwedter str. und Schwedter str. herstellt ist der Weg nicht empfehlenswert für Radler und stellt für ihn eine Unterbrechung seines Weges dar.
    Vielleicht gibt es ja doch noch eine Möglichkeit auch der Spezies der Radfahrer und Rad tragenden Transportmittel-Nutzerinnen ein Plätzchen im zukünftigen Mauerpark ein zu räumen auf dem er einen Auto freien Raum genießen kann ohne andere zu beeiträchtigen.

    Liebe Grüße
    Andrea

  6. Heidi Beutler sagt:

    Hi Freunde der Freiheit und lebendigen Kultur!
    Habe von meinem Neffen Rasmus gehört, dass es eine Unterschriftenaktion zum Erhalt dieses schönen Projekts in Berlin gibt. Das ist natürlich wichtig! Schade, dass ich in Hannover wohne, aber allein der Mauerpark, wenn er denn bliebe, scheint ein Grund für jeden Besuch.