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Gleimsteg

Barriere

Auf dem Weg vom Mauerpark durchs Birkenwäldchen kommt man nicht weit: Mehrere Barrieren und Bauzäune sperren den Weg zum Moritzhof über dem Gleimtunnel ab.

Nach Jahren der Trennung soll auf Initiative von Matthias Stelz und den Freunden des Mauerpark e.V. eine verbindende Brücke über den Gleimtunnel installiert werden.

Als einfacher Steg in leichter Stahl – Holzkonstruktion gebaut, verbindet er die beiden Parkbereiche und schafft mit seinen Inseln Orte der Begegnung.

Gleimbrücke

Die Grundlagen der Finanzierung sowie die technischen und gestalterischen Ausführungen für dieses Vorhaben sind bereits erfüllt. Zur Deckung der Gesamtkosten wurden Projektfördermitteln aus dem Programm “Soziale Stadt“ beantragt und durch den Vergabebeirat mit grosser Zustimmung bewilligt.

Die herzustellende Verbindung des oberen Spazierweges im Naherholungsgebiet Mauerpark betrifft ausschließlich den Bereich über dem Gleimtunnel (Gleimbrücken), entlang der gegenwärtig unterbrochenen Wegachse. Diese soll über die Gleimbrücken hinweg, als einfacher Steg in leichter Stahl – Holzkonstruktion, wieder zusammengeführt werden, ohne die denkmalgeschützten Brücken zu beeinträchtigen.

Die Umsetzung ist jedoch abhängig von der Duldung der Überquerung der Gleimbrücken, die wir zum Wohle der Bürger und mit Ihrer Unterstützung von dem Eigentümer der BIMA erwirken wollen.

Gleimbrücke

Für weitere Unterstützung und die Duldung der Brücke seitens der BIMA werben nun die Freunde des Mauerparks e.V. in dem Rundbrief von Matthias Stelz.

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von Mauerpark Redaktion

4 Kommentare to “Gleimsteg”


  1. Wär auch für die vielen Läufer und Jogger eine willkommene Art, ihre Routen zu variieren.

  2. Wäre es nicht auch gut, wenn man zu Fuß die ehemaligen Bahntrasse in Ost-West-Richtung überqueren könnte, statt durch den Tunnel zu gehen?

  3. ein Stadtspaziergänger sagt:

    Grundsätzlich halte ich eine Verbindung der beiden Parkflächen über den Gleimtunnel für äußerst Wünschenswert, bin allerdings über den Weg der Finanzierung etwas überrascht. Ich konnte oben lesen “Zur Deckung der Gesamtkosten wurden Projektfördermitteln aus dem Programm “Soziale Stadt“ beantragt und durch den Vergabebeirat mit grosser Zustimmung bewilligt.”
    Man könnte meinen, dass es im Prenzlauer Berg keine echten sozialen Probleme mehr gibt, dass für ein Bauprojekt wie den Gleimsteg die Gelder des Programms der sozialen Stadt in dieser großzügigen Art und Weise herangezogen werden sollen, obwohl es sich dabei ja eigentlich um ein eher als Wunsch und wengier als Notwendigkeit zu verstehendes Projekt handelt. Ich finde hier sollten andere Finanzierungswege gesucht werden, um an dieser Stelle zwischen dem Wedding und dem Prenzlauer Berg nicht noch weitere mentale Schranken aufzubauen ….. ; ( Die deutsche Denkmalstifung gehört übrigens zu einer der wohlhabensten Stiftungen unseres Landes ….. ; )

    ein Stadtspaziergänger grüßt …..

  4. Ein weiteres Argument: mit Kinderwagen oder Rollstuhl gibt es im Parkteil nördlich der Gleimstraße keine Möglichkeit des Abgangs zur Straße, außer am Eingang des Kinderbauernhofs. Eltern oder Rollstuhlfahrer stehen also am Ende des Wegs in einer Sackgasse und müssen also 200 Meter zurücklaufen oder diesen Teil des Parks komplett meiden.


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