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Geschichte

  • 1988 Teilung des Areals des ehemaligen Güterbahnhofs der Nordbahn zwischen West-Berlin und Ost-Berlin im Zuge eines Gebietsaustausches. Ein 50 Meter breiter Streifen wird von der DDR zum Grenzgebiet, dem s.g. Todesstreifen umfunktioniert.
  • 1989 Der “Todesstreifen” wird für alle Bürger zugänglich
  • 1990 Die Mauer ist beseitigt, Wildpflanzen entwickeln sich
  • 1992 Die Bevölkerung nutzt den Mauerstreifen, Anwohner pflanzen Bäume am westlichen Rand des Falkplatzes
  • Juli 1992 Wettbewerbsentscheidung im Rahmen der Olympiade-Planung für den Jahn-Sportpark, Landschaftsarchitekt Prof. Gustav Lange belegt den 1. Platz mit seinem Entwurf für den sog. Mauerpark
  • 1993 Überarbeitung des Entwurfes, Integration der historischen Schwedter Straße, Einarbeitung des Amphitheaters und mehrerer Baumhaine
  • Juni 1993 Baubeginn für den 1. Bauabschnitt des Mauerparks, Finanzierung wird ermöglicht durch 4,5 Mio DM von der Allianz-Stiftung zum Schutz der Umwelt und 3 Mio DM vom Land Berlin durch das Land
  • Herbst 1994 Einweihung des 1. Bauabschnitts
  • 1995 Erste Bauarbeiten am 4. Bauabschnitt – Jugendfarm
  • 1998 Baustopp 4. Bauabschnitt wegen ungeklärten Eigentumsfragen
    Mai 1999 Eröffnung der heutigen Jugendfarm Moritzhof
  • 1999 Bau des Regenbogenspielplatzes am Birkenhain
  • Ende 1999 Übernahme der Baukosten und Übergabe des Baugrundstückes für den 4. BA durch die DB als Kompensation von Ausgleichsmaßnahmen
  • bis 2001 Baustopp wegen Grundstückzwistigkeiten zwischen Bahn und Senat
  • 2002 Nach Protesten der Anwohner wegen des Baustopps werden die Bauarbeiten am Senkgarten, an Wiesen- und Weideflächen und der Umbauung der Jugendfarm “Moritzhof” fortgesetzt
  • März 2004 Einweihung des Kletterfelsens “Schwedter Nordwand”
  • bis Juli 2004 Fertigstellung des Spielplatzes und Einweihung des 4. Bauabschnitt

Abgelegt in
von Mauerpark Redaktion

2 Kommentare to “Geschichte”


  1. Hallo aus der Gleimstraße.
    Ich wohne seit 2 Jahren in der Gleimstrasse (Gesundbrunnen) und muss sagen, dass ich froh bin, dass das Gewerbegebiet dort besteht. Es ist eine gute Abgrenzung. Im Sommer ist der Gestank der vielen Grill-Feuer am Falkplatz sehr unangenehm. Der Status quo ist mir sehr angenehm und ich hoffe es bleibt so wie es im Moment ist.
    Je größer ds Areal Mauerpark wird, umso größer die Wahrscheinlichkeit, dass es mehr unangenehme Begleitumstände gibt, wie z.B. am Boxhagener Platz. So wie es jetzt ist, ist es gut.
    Grüße
    Ralf F.

  2. Hallo Ralf,

    bei den Rauchschwaden überm Falkplatz kann man natürlich geteilter Meinung sein. Die, die dort Grillen, stört es sicher weniger als die Anwohner, mit Fenster zum Park.

    Der Gewerbestreifen ist aber nicht nur eine Barriere für den Rauch – auch die Anwohner aus dem Brunnenviertel empfinden diese Fläche als Grenze – ein regelrechte Mauer.

    Damit der Park den Bedürfnissen der unterschiedlichsten Parknutzer gerecht werden kann, benötigen wir unbedingt die gesamte Fläche des “Gewerbegebiets”.

    Nutzungs-Inseln könnten dort auf die unterschiedlichen Parknutzer zugeschnitten werden.

    Lauschige Orte für die Bewohner des Senioren-Heims, Sportmöglichkeiten für die Kids und eine begrenzte Anzahl solider Grillplätze für die türkisch-stämmigen Familien.

    Es gibt soviele Wege den Park rücksichtsvoll gemeinsam zu nutzen – da sind Barrieren zu Abgrenzung nicht nötig.


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