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Mauerpark soll schon dieses Jahr grösser werden

Samstag, 31. März 2012 um 19:59

Nach jahrelangem Stillstand ist Bewegung in die Entwicklung des Mauerparks gekommen. Doppelt so groß wie bisher soll der Mauerpark jetzt endgültig werden. Dieser Vorschlag hat in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Mitte nun eine breite Mehrheit gefunden.

Quelle: RBB-Abendschau vom 31.03.2012

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von Mauerpark Redaktion

Große Mauerparkerweiterung ist möglich – jetzt!

Mittwoch, 28. März 2012 um 17:20

Überraschend hatte in den letzten Wochen der Staatssekretär des Stadtentwicklungsressorts, Christian Gaebler, einen Teilflächenankauf in Höhe von 2 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Dieses Angebot bringt Bewegung in die endlose Auseinandersetzung um eine großzügige Mauerparkerweiterung. Eine Gesamtlösung zur Finanzierung des Ankaufs der gesamten Fläche auf Weddinger Seite bis zum Gleimtunnel bekommt dadurch eine realistische Perspektive. Der Mauerpark im Umfang der Planung des Landschaftsarchitekten Prof. Lange kann endlich nach einem jahrelangem Tauziehen und ohne Bebauung Wirklichkeit werden.

Wie sieht die Gesamtlösung aus?

Zu unterscheiden sind dabei die Flächen südlich und nördlich des Gleimtunnels:

Die Gewerbebetreiber (Flohmarkt und Mauersegler) im Süden haben sich zu einer “Interessensgemeinschaft ParkKultur” zusammen geschlossen. Diese Gemeinschaft zeigt sich im Süden für ihre bisherigen Betriebsflächen verantwortlich, beteiligt sich also mit einer Summe von ca. 2 Millionen Euro am Flächenkauf, wobei auch in Zukunft nur parkverträgliche Nutzungen möglich sein sollen. Zusammen mit dem Flächenankauf durch den Senat bleibt dann nur noch eine kleinere Fläche übrig. Diese Lücke lässt sich schließen, da im Landeshaushalt deutlich mehr als 2 Millionen Euro für Parkgestaltung im Haushalt vorgesehen sind und auch zum Lückenschluss eines Flächenankaufs verwendet werden können. Dadurch müsste bei der Planung des Parks auf teure Baumaßnahmen (Pyramide oder Öffnung des Gleimtunnels) verzichtet werden. Das wäre nicht schlimm, denn, wie schon die Bürgerwerkstatt betonte, wird ohnehin kein “schlüsselfertiger Park” gewünscht. Die Bürger dürfen selbst bei der Gestaltung Hand anlegen.

Eine vollständige Parkerweiterung bis zum Gleimtunnel ganz ohne Bebauung und mit bleibender lebendiger Parkkultur ist also realistisch geworden. Die Zäune zum Brunnenviertel können endlich fallen und die Anwohner aus dem Brunnenviertel können ihren Mauerpark erreichen und nutzen.

Nördlich des Gleimtunnels soll ein Streifen Grünfläche zwischen Gleim- und Brunnenviertel verbleiben, der für die Weiterführung des “Grünen Bandes” Richtung Norden (Pankow) und Westen (Humboldthain) benötigt wird und einen guten Abstand zur Jugendfarm Moritzhof belässt. Eine Teilbebauung mit einer an das Brunnenviertel angelehnten genossenschaftlichen Wohnsiedlung soll neben diesen öffentlich zugänglichen Grünflächen entstehen. Die Genossenschaft würde die noch fehlenden 4 bis 5 Millionen Euro zum Ankauf auch der nördlichen Flächen aufbringen können.

Warum eine kleinere genossenschaftliche Wohnsiedlung im Norden des Gleimtunnels?

Wir als “Freunde des Mauerparks” fühlen uns einem gerechten Berücksichtigung unterschiedlicher Interessen der Berliner Bürger verpflichtet. Wenn einerseits eine sehr beachtliche Vergrösserung der Grünflache geschaffen wird, sollte andererseits die zunehmende Wohnungsnot in den inneren Berliner Stadtteilen gelindert werden, indem zusätzlicher sozial verträglicher Wohnraum geschaffen wird.

Keine Luxusstadtvillen, sondern eine sozialverträgliche Genossenschaftssiedlung ist zu planen. Sie wäre die Verwirklichung eines ökologisch-sozialen Modellprojekts mit Gemeinbedarfseinrichtungen (Kita, Begegnungsstätte), Mehrgenerationenwohnen und einer breiten Streuung der Wohnungsgrößen.

Durch eine Mischkalkulation und den Kauf von etwa 100 Belegungsrechten durch den Senat können auch kostengünstige Wohnungen angeboten werden, die aus dem bisher ungenutzten Fonds “Genossenschaftsförderung” gefördert werden: Günstigere Mieten wären das gewünschte Ergebnis.

Die Möglichkeit einer sozialen Einrichtung wie z.B. einer Kita und Begegnungsstätte gegenüber der Jugendfarm Moritzhof würde eine Brücke zwischen beiden Kiezen schaffen.

Gibt es überhaupt eine Alternative zu dieser Lösung?

Die immer lautstark vorgetragene Forderung des Vereins der Stiftung Weltbürgerpark “alles oder nichts” führte bisher zu lähmenden Stillstand in der Frage der Mauerpark-Fertigstellung. Auch auf lange Zeit ist kein kompletter Flächenankauf durch den Senat durchzusetzen – allem Protest zum Trotz. Dem Land Berlin fehlt für einen kompletten Ankauf der Fläche schlichtweg das Geld. Auch dem Verein der Stiftung Weltbürgerpark fehlt Geld. Bisher konnten lediglich 5000 Euro Spenden eingeworben werden die sogleich wieder für Werbemaßnahmen ausgegeben wurden. Es ist die traurige Realität der mit großen Ankündigungen gestarteten Initiative: für einen Flächenankauf reicht das Geld nicht und wird auch in vielen Jahren nicht ausreichen.

Deren Rückzugsposition, “wenn wir nicht den “Großen Mauerpark” bis zum Gesundbrunnen bekommen, soll alles so bleiben wie bisher”, würde zu sehr negativen Konsequenzen führen:
Die Brunnnenviertler blieben über Jahre durch Zäune vom Mauerpark ausgesperrt. Stattdessen würde der Flächeneigentümer, die CA Immo, die gewerbliche Vermietung stark hochfahren. Intensive Transportlogistik mit Containerhalden und ständigem LKW Verkehr und lärmintensive Handwerke mögen den davon unbelästig bequem im Gleimviertel oder der Oderbergerstraße Wohnenden egal sein, für die direkten Anwohner des Brunnenviertels wäre sie eine Tragödie.

Es bleibt also nur die Kompromisslösung im hier und jetzt – eine Chance für den großen Mauerpark, der noch in diesem Jahr entstehen kann.

Rainer Krüger, Alexander Puell

von Mauerpark Redaktion

Park-Pflegekräfte kämpfen gegen Müll und um Job

Mittwoch, 21. März 2012 um 14:29

Viel zum Thema Müll im Mauerpark gab es die letzten Woche zu hören. Zeitungen, Radio und auch Fernsehen berichteten ausführlich. Dennoch war der Mauerpark vergleichsweise sauber geblieben, obwohl gerade in den ersten warmen Frühlingstagen viele tausend Besucher zum Grillen und Picknicken in den Park gekommen waren.

Die bislang entspannte Müll-Situation ist den fleißigen Mitarbeiter zu verdanken, die im letzten Jahr bei jedem Wetter heldenhaft den gesamten Park aufgeräumt und gepflegt haben. Nun droht aber eine neue Müll-Flut, denn die fleissigen Parkpfleger haben nur noch wenige Tage ihren Arbeitsplatz – die Massnahme Ende am 30. April.

Damit es ohne Unterbrechung im Mauerpark eine kontinuierliche Müllberäumung und Parkpflege geben kann, bitten die Mitarbeiter um Unterstützung.

Schreiben Sie dem Jobcenter-Pankow eine Mail oder rufen Sie dort an (Tel. 030 5555 34 2222 – Geschäftsführer: Axel Hieb).

Ein Mauerpark ohne engagierte Pflegekräfte ist für keinen Parkbesucher und keinen Anwohner tragbar.

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von Alexander Puell

Renovierung des Amphitheaters im Mauerpark

Montag, 12. März 2012 um 21:31

Das Frühjahr im Mauerpark läßt noch etwas auf sich warten und damit auch die zahlreichen Besucher, die die Wiesenhänge und das Amphi-Theater bei sonnigem Wetter bevölkern. Diese Wartepause gibt den Gärtnern vom Bezirksamt die Gelegenheit, die Schäden rund um die Steinstufen an den steilen Hängen provisorisch auszubessern.

Gerade die starke sommerliche Nutzung des Amphi-Theaters u.a. als Karaoke-Bühne mit tausenden Zuschauern ließ den erst 2008 erneuerten Rasen verschwinden. Besucher, die auf den Stufen keinen Platz mehr fanden, standen also auf dem sensiblen Wiesenrand der Sitzstufen, die spärlichen Reste wurden dann durch folgenden Regen hinweggewaschen bis der Trümmerschutt, auf dem der Hang und das Stadion angelegt wurden zum Vorschein kam.

Eine solide Lösung ist zur Zeit aus Haushaltsmitteln nicht zu finanzieren. Damit also keine Unfallgefahr besteht und das Theater wieder grün eingebettet werden kann, findet nun seit Anfang März der Einbau von jeweils 9 Lagen aus Rundhölzern an beiden Seiten statt, die fest im Boden verankert werden. Darauf wird eine Schicht aus Oberboden aufgetragen, die dann mit niedrigen Sträuchern bepflanzt und mit Wiesensaat begrünt wird.

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von Bernd Krüger
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Das Miteinander erleben im Mauerpark

Freitag, 9. März 2012 um 12:00

Durch die stetig wachsende Popularität des Mauerparks hatten sich im letzten Jahr deutliche Übernutzungsprobleme am Sonntag und an den Frühjahrs- und Sommerabenden gezeigt.

Um den Mauerpark in seiner vielfältigen musischen Nutzung, aber auch als Erholungspark vielfältig zu erhalten, haben die Verantwortlichen des Grünflächenamtes, des Polizeirevier in der Eberswalder Straße und des Ordnungsamtes sowie des Vereins Freunde des Mauerparks über viele Monate an einem runden Tisch intensiv diskutiert.

Ziel dieser Gespräche war es, einerseits den Charme des Mauerparks zu erhalten, andererseits aber die mit der intensiven Nutzung des Parks verbundenen Probleme (z.B. Müll, nächtliche Ruhestörungen, Vandalismus) durch plausible Regeln und Rahmenbedingungen nachhaltig zu lösen.

Ein gemeinsam entwickelter Leitfaden soll als Ansatz einer friedlichen und konfliktarmen Regelung zwischen Parknutzern, Anwohnern und Ordnungsbehörden dienen und im wahren Sinne des Wortes „Spielräume” eröffnen, die die weitere Gestaltung und Nutzung des Parks anregen.

Der Leitfaden wird Auskunft über die Regelung zum Grillen im Mauerpark, zur Vermeidung und Entsorgung von Abfall, dem Umgang mit Hunden im Park und dem Schutz der Vegetation und Wiesenflächen geben. Einen Schwerpunkt bildet eine sehr differenzierte Regelung der vielfältigen musikalischen Aktivitäten, die weiterhin von allen Beteiligten begrüßt werden und von den Freunden des Mauerparks besonders unterstützt werden.

Zum Saisonstart Anfang April wird ein Informationsflyer in und rund um den Mauerpark verteilt und auch auf der Mauerpark-Website und Facebookseite darüber informiert.

von Mauerpark Redaktion
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Brunnenviertel und Mauerpark – eine Bilanz

Dienstag, 31. Januar 2012 um 18:00

Eine Befragung über das Verhältnis der Menschen im Brunnenviertel zum Mauerpark zeigt, dass dieser Ort für die meisten von ihnen kein blinder Fleck ist: Über 95% der Befragten kennen den Park, über vier Fünftel nutzen ihn und fast ebenso viele sind über ihn informiert. Die meisten Brunnenviertler wollen dort nur spazieren gehen, weniger als die Hälfte besucht den Flohmarkt. Es folgen “Sitzen/Liegen”, “Spiele/Sport”, “Feiern” und danach erst “Grillen” und “Karaoke” als Freizeitaktivitäten, wenn man sich im Mauerpark aufhält.

Natürlich finden die Brunnenviertler nicht alles am Mauerpark als für sie einladend: Dreck/Müll, Lärm, frei laufende Hunde, Trommeln, die Übernutzung und Alkohol/Drogen sind negative Merkmale, ohne die der Park liebenswerter wäre. Denn die Grünflächen, das kulturelle Angebot, Flohmarkt, Grillmöglichkeit, die Jugendfarm Moritzhof und ein Hundeauslauf (die einen stört er, die anderen finden ihn toll) sind die Anziehungspunkte des Mauerparks. Erstaunlich ist auch, dass es die Menschen aus dem Brunnenviertel in den Park zieht, obwohl es auf fast 700 Meter Länge außer an seinen Enden am Gleimtunnel und der Bernauerstraße für sie keinen Zugang gibt. Das ist eher zynisch: In der Befragung wird besonders der “Wegfall der Grenze” als symbolhaftes Ereignis hervorgehoben – und nun haben sie mit den Zäunen der Privatfläche der CA Immo eine neue Grenze. 

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von Rainer Krüger

Tipps für die Silvesterfeier im Mauerpark

Freitag, 30. Dezember 2011 um 14:16

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Da viele von Euch das neue Jahr wieder im Mauerpark begrüssen werden, haben wir eine Bitte:

Nehmt Rücksicht – verzichtet auf Böller und Raketen.

Auch wenn es auf ersten Blick nicht so scheint, es leben viele Tiere im Mauerpark, die durch Lärm und Feuerblitzen aufgeschreckt werden. Gönnt den Tieren diese Rückzugsmöglichkeiten in dieser lauten Nacht.

Es ist Euer Park! Nehmt leere Flaschen & Becher wieder mit.

Gegenseitiger Respekt und der verstärkte Schutz gemeinsamer Freiräume sind auch unser Motto für 2012.

Die Freunde des Mauerparks wünschen einen Guten Rutsch!

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von Mauerpark Redaktion

Spendenaktion: 1000€ in einer Woche gesammelt

Montag, 12. Dezember 2011 um 12:49

Am Dienstag waren wir mit der Spenden-Aktion an die Öffentlichkeit gegangen – am Sonntag waren die benötigten 1000 Euro zusammen.

In Rekordzeit haben wir zusammen mit 17 kleinen wie grossen Spenden ein Zeichen für die Kastanie am Falkplatz gesetzt.

Vielen Dank an alle die uns finanziell und ideell unterstützt haben..!

Nächster Schritt ist ein Runder Tisch mit dem Grünflächenamt.

Weitere Infos dazu in Kürze auf: www.facebook.com/falkplatz.baum

von Alexander Puell
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