Archiv für Februar, 2011

Bürgerwerkstatt Mauerpark führt ihre Arbeit fort

Montag, 21. Februar 2011 um 23:00

Pressemitteilung der Delegierten der Bürgerwerkstatt

Auf der heutigen Sitzung der Bürgerwerkstatt “Mauerpark fertigstellen” wurde Bilanz gezogen – Ergebnis: Die Bürgerwerkstatt wird ihre erfolgreiche Arbeit fortführen.

  1. Die Grünflächen-Planung auf der Grundlage des Entwurfs von Prof. Lange ist fortgeschritten. Gemeinsam mit Prof. Lange entwickeln sich die Grünzüge einer für alle ansprechenden Parkgestaltung. 

  2. Die Bürgerwerkstatt hat sich der Auffassung der Delegierten angeschlossen, dass die bisher im städtebaulichen Wettbewerb präsentierten Entwürfe nicht den Kriterien einer moderaten Randbebauung des Mauerparks entsprechen. Hierzu kann sich die Öffentlichkeit in der kommenden Ausstellung der Entwürfe eine eigene Meinung bilden. Die Diskussion darüber, ob überhaupt eine Randbebauung gewollt wird wird sich daran messen, ob sich eine anspruchsvolle Architektur in einem bescheidenen Rahmen finden lässt, die für einen großen Mauerpark eine Bereicherung sein kann. Zu dieser Ideenfindung wird sich die Bürgerwerkstatt allen interessierten Bürgern und Initiativen öffnen.

  3. Die Bürgerwerkstatt bleibt die konstruktive Plattform, in der sich Weddinger und Prenzlauer Berger weiter engagieren wollen.

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von Alexander Puell
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Für den Mauerpark geht es nur miteinander

Dienstag, 15. Februar 2011 um 11:26

Ein Kommentar von Bernd Krüger

Am vergangenen Freitag wurde im Rahmen einer ganztägigen Jurysitzung des von der Vivico ausgelobten Wettbewerbs über die geplanten Wohn- und Gewerbebauten nördlich des Gleimtunnels und am Rand des südlichen Mauerparks entschieden. Die vier Abgesandten der Bürgerwerkstatt Mauerpark hatten sich der Aufgabe gestellt, die Qualität der acht Architektenentwürfe und deren Verträglichkeit mit dem vorhandenen Mauerpark und dessen Nachbarschaft zu beurteilen. Zuvor war aus der Bürgerwerkstatt in das laufende Wettbewerbsverfahren die Forderung nach weniger Baumasse, sozialverträglichen Wohnbauten und auf den Charakter des Mauerparks bezogenen, die Nachbarschaft von freier Schule, Flohmarkt  und Jugendfarm respektierenden Nutzungen eingeflossen. Da keiner der acht Entwürfe eine weitere Reduktion der von der Vivico vorausgesetzten Baumasse oder eine bessere Integration der Bauten in die Nachbarschaft erkennen ließ, beendeten die Delegierten ihre Teilnahme vor der Verkündung des Wettbewerbsergebnisses. In einer Sondersitzung der Bürgerwerkstatt am 21.2. wird diese Entwicklung zu diskutieren sein und mit einem Votum für die weitere Haltung versehen werden müssen.

Für die Freunde des Mauerparks stellt dieser Entschluss der Delegierten ein verantwortungsvolles Handeln dar, denn scheinbar war an einem planerischen Miteinander mit Rücksicht die Werte und Bedürfnisse der Nachbarschaft bei der Vivico keine Option denkbar. Aber selbst wenn dieser Wunsch an einen privaten Grundstückseigentümer zu idealistisch war, so scheint es  schwer in der umstrittenen Baumassen- und Baukörper-Frage ein Gefühl zu entwickeln, mit dem daraus entstehenden realen Bauwerken irgendwie leben zu können.

Trotzdem bewegt gerade uns, die sich seit vielen Jahren für die Bedürfnisse des Parks und seine Bevölkerung einsetzen: Wie kann es weitergehen und was sind die Alternativen?

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von Bernd Krüger

Städtebaulicher Wettbewerb bringt keine Lösung

Samstag, 12. Februar 2011 um 16:00

Pressemitteilung der Deligierten der Bürgerwerkstatt

Auf der Jurysitzung zur Prämierung der Entwürfe des städtebaulichen Wettbewerbs Mauerpark haben die vier Delegierten der Bürgerwerkstatt Mauerpark die Sitzung vorzeitig verlassen. Der Versuch, die Bebauungswünsche des Wettbewerbsauslobers Vivico mit den Bürgerinteressen von Wedding und Prenzlauer Berg zu einem Kompromiss zu bringen, ist erst einmal gescheitert.

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von Alexander Puell
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