Archiv für 2007

Baustadtrat Gothe stellt neue Pläne vor

Donnerstag, 13. Dezember 2007 um 10:00

Mittes Baustadtrat Ephraim Gothe (SPD) hat eine neue Planung vorgestellt, wie das Land Berlin zusätzliche Flächen für den Mauerpark erhalten kann, ohne dafür Geld an den Eigentümer, das Immobilienunternehmen Vivico, zu zahlen.

Die Freunde des Mauerparks e.V. sehen in dem von Gothe intiierten Entwurf eine Diskussionsgrundlage, über die sich die Vereine, die Bezirke die Parteien und die Öffentlichkeit natürlich zu den Risiken und Chancen äußern werden.

Der Vorschlag von Herrn Gothe kommt den Zielen des Lange-Entwurfes bisher am Nächsten. Er bezieht die Atmosphäre im Mauerpark mehr ein und ist eher als die bisherigen Entwürfe der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung in der Lage die städtebaulichen Defizite des Brunnenviertels und dessen Abschottung zu beseitigen. Deshalb erscheint uns diese Alternativvariante, sollte die Durchsetzung der Ursprungsplanung auf der Südseite nicht möglich sein, als diskussionswürdig.

Ausschnitte aus der Presse:

Die “Freunde des Mauerparks”, die bislang vehement gegen eine Abgrenzung des Parks zur Stadt durch die Bebauung des Vivico-Areals protestiert hatten, sehen in dem Konzept “eine Chance zur Verwirklichung.” Zwar werde sich der Verein erst am kommenden Montag eindeutig zu den Plänen positionieren, erklärte Freundeskreis-Mitglied Bernd Krüger. Doch seien die Grundvorsaussetzungen für einen Kompromiss geschaffen, weil “möglichst viel Grünflächenzuwachs vorgesehen ist”, sagte er. Als problematisch erachtet Krüger einzig die Wohnbebauung am Notkreuz entlang der Bahntrasse, die Teil des Konzeptes Gothes ist.

Quelle: Berliner Morgenpost

Wie Gothe sagt, sehen Bürgerinitiativen wie die Freunde des Mauerparks in dem Konzept mit jetzt 14 Hektar Park – die Größe entspricht dem Entwurf von 1992 – “einen guten Ansatz”.

Quelle: Berliner Zeitung

Weitere Berichterstattung:

Berliner Tagesspiegel 12.12.2007
Berliner Tagesspiegel 14.12.2007
Neues Deutschland 14.12.2007

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von Alexander Puell
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Offener Vereinsabend

Dienstag, 27. November 2007 um 20:34

Unsere nächste öffentliche Vereinssitzung findet ausnahmsweise am zweiten Montag im Monat statt.

Montag 10.12.2007 im Wasser und Brot – 19:00 Uhr.

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Der erste Schnee

Samstag, 10. November 2007 um 16:25

erster_schnee_2007_dsc_2803.jpg

Sturmtief Tilo bescherte uns einen kurzen Vorgeschmack auf den Winter.

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Neue Patenbäume

Sonntag, 4. November 2007 um 16:35

Patenbaum

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Offenes Vereinstreffen

Sonntag, 4. November 2007 um 16:25

Unsere nächste öffentliche Vereinssitzung findet am
Montag 05.11.2007 statt.

Wir treffen uns im Wasser und Brot – 19:00 Uhr.

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Rückblick: Party im Gleimtunnel

Freitag, 5. Oktober 2007 um 15:22

GTP

Mindestens 600 Menschen tanzten gemeinsam im Gleimtunnel in den Tag der Deutschen Einheit auf der Gleimtüneli-Party vom Stadtteilmanagement Brunnenviertel / Brunnenstraße.
Zwischen Wedding und Prenzlauer Berg, zwischen West und Ost – Wessis und Ossis, Punker und Raver, Kids und Rentner, Bezirksamtsmitarbeiter, Politiker, Kreative aus Mitte und türkische Nachbarn aus dem Brunnenviertel.

Gemeinsam beim Halay, bei Techno-Dance oder zu Balkan-Beats, die Musik von DJ Ipek hob alle Grenzen, alle Vorurteile, alle Skepsis auf.

weiter lesen �

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Nächste Ausfahrt Wedding – Die Zweite Tour

Montag, 1. Oktober 2007 um 11:17

Die Zweite Tour

Der innerstädtische Tourismus – er lebt!

Nach dem großen Auftakterfolg im Juni, startet am Samstag dem 6. Oktober 2007 die „Nächste Ausfahrt Wedding“ mit Expeditionen zu vergessenen Orten im gleichnamigen Kiez. Auf neuen Touren, über das Brunnenviertel hinaus, bietet sich den Berlinern und ihren Gästen erneut die Gelegenheit den Wedding von seiner unbekannten Seite her zu entdecken.

Interessierte können sich zu Fuß oder mit dem Fahrrad den Tourenscouts anschließen, die diesmal über das Brunnenviertel bis in die Gartenstadt Atlantic führen. Dort wird nicht nur hinter die Fassaden geschaut und die verschwundene Lichtburg – ehemals Berlins bedeutendster Amüsierpalast – gezeigt, auch zum Abstieg unter die Erdoberfläche wird eingeladen: zur längst versiegt geglaubten Gesundbrunnenquelle. Hier logierten einst König und Bürger der Stadt, da dem Quellwasser eine heilsame Wirkung nachgesagt wurde.

Wer weniger gern absteigt, sondern hoch hinaus will, dem sei die Spezial-Tour empfohlen. Sie führt direkt ins Weddinger Hinterland, zu Gebäuden und auf Dächer, die ganz besondere Ein- und Überblicke garantieren.

Treffpunkt und Start der Touren ist der Gleimtunnel auf Höhe des Mauerparks jeweils um 13:00, 14:30, 15:30 und 16.00 Uhr.

Aktuelle Informationen und Routen unter: www.ausfahrtwedding.blog.de
Alle Touren sind wie beim ersten Mal kostenlos. Da die Veranstaltung nicht gefördert bzw. gesponsert wird, hoffen wir auf großzügige Spendierhosen.

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Bürger sind keine Stadtentwickler?

Montag, 1. Oktober 2007 um 10:22

Bürgerprojekt „Gleimtunnel-Steg“ soll über die Planke gehen.

Mal scheitert man, wo eine Brücke fehlt, mal weigert man sich vehement über eine Brücke zu gehen. So ist es leider häufig in der Realität und auch in den Köpfen.

Die Freunde des Mauerparks möchten einen Steg über den denkmalgeschützten Gleimtunnel bauen. So soll endlich die den Kiez und Mauerpark durchtrennende Gleimstraße überbrückt werden. Der Entwurf von Architekt Matthias Stelz findet breiten Zuspruch bei Anwohnern und Besuchern auch über die Grenzen des Kiezes hinaus. Die BVV Pankow unterstützt das Projekt und es soll laut Beschluss des bürgergetragenen Vergabebeirates Falkplatz mit 50.000 € aus den Mitteln des Programms Soziale Stadt finanziert werden. Selbst das wohl größte Problem, die Klärung der Eigentumsverhältnisse und die Frage der Verantwortung für Unterhalt und Verkehrssicherheit, ist nach Aussage der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung im Prinzip geklärt.

Und doch soll es nach dem Willen dieser Verwaltung keinen Steg geben. Der Entwurf sei „aus städtebaulichen Gründen“, die aber nicht weiter erläutert werden, ungeeignet. Eine Überquerung soll irgendwann nach der Sanierung des Gleimtunnels, die schon viele Jahre überfällig ist und sicher mehrere Millionen Euro kosten wird, möglich sein. Ein Termin wird nicht genannt und dürfte bei der Haushaltssituation Berlins in weiter Ferne liegen. Statt die 50.000 € für eine Lösung zu verwenden, möchte man das Geld für ein weiteres Gutachten zur Tragfähigkeit des Gleimtunnels beerdigen.

Offensichtlich kann auch eine so gute Idee wie dieser Gleimtunnel-Steg nicht die Gräben in einigen Köpfen in den Verwaltungen und bei politischen Entscheidungsträgern überbrücken. Statt mit dem eigenen Know How beratend zu helfen, werden in arroganter Manier viele Stunden unentgeltlicher, aber dennoch professioneller Vorarbeit vom Tisch gewischt. So etwas muss Geld kosten, sonst taugt es nichts.

Die Mitglieder des Vergabebeirates haben 50.000 € für eine professionelle und ästhetisch anspruchsvolle Lösung, die in nur wenigen Monaten realisiert werden kann, bewilligt. Nach dem Willen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung sollen wir jetzt für das gleiche Geld lediglich ein teures Gutachten bekommen. Das werden wir nicht hinnehmen.

Uwe Behrendt
Im Auftrag des Vorstandes des Vergabebeirates Falkplatz

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